Irland 🇼đŸ‡Ș 2023, Teil 4 Loop Head Lighthouse | Bridgestone of Ross | Cliffs of Moher | Aasleagh Falls | Foxford | Ballina

Ein gefĂŒhlt orkanartiger Abend mit Regen und SchĂŒttel und RĂŒtteln. Eigentlich darf man am Lighthouse nicht ĂŒbernachten. Wenn Frau jedoch sehr freundlich den Simon (Ă€lterer Herr mit sichtbarem Stolz auf den Leuchtturm und seine Historie) fragt, dann darf man doch, wenn man vor Öffnung am anderen Tag um 10:00 Uhr weg ist, keinen MĂŒll hinterlĂ€sst (selbstredend) und kein Lagerfeuer đŸ”„ (?) macht.
In einer Regenpause sind diese Bilder entstanden.


Mit uns haben nur ein Womo aus Norddeutschland und ein Ire mit einem Campingbus und Aufstelldach ĂŒbernachtet. Nach den ersten Windböen war das Aufstelldach unseres irischen Camperfreundes wieder eingeklappt und uns hat es in KF heftigst durchgerĂŒttelt. Dazu der laute Regen
 ach war es schön, wenn der Regen eine kleine Pause gemacht hat.

Am nĂ€chsten Morgen sind wir dann zeitig aufgebrochen. Irland hat ca. 7 Millionen KĂŒhe und einige davon haben auch unseren Weg gekreuzt.

Ein kleiner Stopp zum Fotographieren an der Bridges of Ross und schwups hatte ich nur noch eine saubere Jeans
 . Nasse Steine können so gemein sein. Ralf wollt nicht, dass ich nĂ€her zum Wasser gehe, aber wer hört schon auf seinen besorgten Mann. Ich werde doch nicht fallen
 falsch gedacht. GlĂŒcklicherweise habe ich mir nur die Rippen geprellt und nichts gebrochen, das hĂ€tte auch anders ausgehen können.

Auf dem Weg zu den Cliffs of Moher haben wir an einer Tanke KF neuen Diesel spendiert und konnten einer Unterhaltung zweier Iren ĂŒber das aktuelle Wetter lauschen. Jetzt ist unser GefĂŒhl amtlich
 Das IST der schlechteste Sommer seit Jahren! â˜”ïžâ˜‚ïžđŸŒŹïž

Und das wurde uns auch an den Cliffs bestĂ€tigt. Satte 12 Euro pro Nase hat uns die Fahrt auf den Parkplatz gekostet, der trotz des Wetters ziemlich voll war. Schon beim Verlassen von KF zerrte der Wind an uns. In Deutschland hĂ€tte man die SehenswĂŒrdigkeit bestimmt geschlossen. Im Nachhinein denken wir, das wĂ€re auch besser gewesen. Fanden wir den Wind beim Berghoch gehen noch irgendwie lustig, so wurde es uns oben echt anders. Eine Böe hat mich ca. 10 Meter voran getrieben, glĂŒcklicherweise auf Ralf zu, die zweite hat uns beide erwischt, als wir schon auf dem Weg Berg hinunter gingen und wir konnten gerade noch stehenbleiben. Die beiden etwas korpulenteren Damen auf der Treppe nicht. Das hat schon beim Zusehen weh getan. Eine Gruppe von Familie hat ihre Mutter in die Mitte genommen, quasi als Ring drumrum und auch Ralf und ich waren sehr froh, als wir wieder unten waren. Die andere Seite der Cliffs haben wir uns gekniffen. Schade und gleichzeitig besser! Die Klippen am LoopHead sind eine prĂ€sentable Alternative zu den Cliffs und dazu noch ohne Touri-Gewimmel!

Nach einer kurzen Pause ging’s weiter zu den Aasleagh Falls. Auf dem Weg dahin haben wir bestimmt 3 von den 5 Millionen Schafen in Irland gesehen. Als ob Gott einfach Schafe in Irland verschĂŒttet hat. Jeder HĂŒgel, jede Wiese, wir haben noch nie so viele Schafe gesehen.

Vor den WasserfĂ€llen gabs noch einen ganz kleinen Stop im Schafswollgeschenkeladen 😁😁😁. Und der Übernachtungsplatz an den WasserfĂ€llen (eine absolute Touristenattraktion, was wir am nĂ€chsten morgen feststellen mussten) war ein etwas breiterer Parkstreifen links und rechts der Straße und natĂŒrlich
 es hat geregnet
 o.k. wir haben was rumgealbert


Trotz Regen und Übernachtung direkt an der Straße haben wir erstaunlich gut geschlafen und fanden uns morgens in einer Herde von Touristen wieder, die die WasserfĂ€lle besuchten. Echt lustig im Womo zu frĂŒhstĂŒcken und Sozialstudien zu betreiben.

Nach dem FrĂŒhstĂŒck ging’s dann los Richtung Foxford.

Die Foxford Woollen Mills – eine Wollweberei mit exzellenter QualitĂ€t wurde 1892 gegrĂŒndet und ist ein Paradies. Also fĂŒr mich, fĂŒr meinen Geldbeutel weniger. Nach einem ausgedehnten Power Shopping sind wir dann weiter nach Ballina, wo wir uns auf einem kleinen Campingplatz eingemietet hatten.


Etwas spazieren gehen und etwas frische Luft und dann war schon Feierabend. Apropos spazieren gehen, im Gegensatz zu Finnland đŸ‡«đŸ‡ź ist es in Irland 🇼đŸ‡Ș recht schwierig einen Weg abseits der Straßen zu finden. Hier ist alles Land eingezĂ€unt und es gibt nur sehr wenige Wanderwege. Wir haben den Campingplatz Besitzer gefragt, warum das so ist und er konnte mit unserer Frage nicht wirklich etwas anfangen. Denn es ist doch klar, man kann nicht wandern, weil das ganze Land irgendwem gehört.

2 Kommentare

  1. MANFRED , Annemie

    Eure sehr anschaulichen Berichte zeigen eine imposante Natur .
    Erinnert uns an eine Reise durch England mit Regen , Schafen . Unterschied : Wir hatten spĂ€ter eine Scheiss – Laune . Behaltet Euch lieb

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