Deutschland 2025 Teil 6 – Görlitz

Görlitz – Wo Deutschland endet und Polen beginnt (und die Altbauten Geschichten erzählen).


Allein der Name klingt schon ein bisschen nach Abenteuer, oder? Diese charmante Stadt im äußersten Osten Deutschlands liegt so nah an Polen, dass man beim Brötchenkaufen fast schon die Grenze überquert.
Und was bekommt man dafür? Eine Altstadt, die aussieht, als hätte sich ein Architektur-Museum über die Jahrhunderte einfach selbst gebaut. Gotik, Renaissance, Barock – hier wohnt alles Tür an Tür. Man könnte meinen, die Gebäude veranstalten ein stilvolles Klassentreffen.

Unser Stellplatz? Direkt in Görlitz, bei einem Wohnmobilverleiher, der super freundlich und auskunftsfreudig war. Von dort aus: 30 Minuten Fußmarsch bis zur Stadtmitte – oder man nimmt die Straßenbahn.

Wir sind viel gelaufen, haben uns die Füße platt und die Augen rund geschaut – denn die Häuser dort sind wirklich ein Hingucker. Leider auch viele leerstehende Gebäude, die ein bisschen melancholisch an bessere Zeiten erinnern. Das gibt der Stadt diesen leicht morbiden Charme, den man sonst nur aus französischen Schwarzweißfilmen kennt.

Und dann – zack, über die Brücke, und schon steht man in Polen. Kein Pass, kein Drama, einfach ein kleiner Grenz-Hüpfer. Dort merkt man schnell: Die Häuser könnten ein bisschen Liebe vertragen, und der Investitionsstau ist nicht nur ein Gerücht. Dafür gibt’s Zigarettenläden in Hülle und Fülle – wer also auf der Suche nach günstigen Glimmstängeln ist, wird hier fündig.

Kulinarisch haben wir uns auch nicht lumpen lassen: Schlesisch gegessen und das super gut!

Görlitz:


Zgorzelec:

Nach zwei Tagen Kultur ging’s dann zum See nach Halbendorf… Davon mehr beim nächsten Mal…

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