Guten Abend zusammen,
heute war Helsinki-Tag. Bevor wir allerdings starten. Wir haben euch gestern gar kein Foto von unserem Stellplatz hier in Helsinki gezeigt. Also, hier die Rezeption und da, da stehen wir. Für die Nähe zur Stadt einfach klasse und Preis-Leistung passt auch.


Auf dem Weg zur U-Bahn sind wir an einer Ladestation für Elektrobusse vorbeigekommen, klasse gemacht, da können wir uns gerne eine Scheibe von abschneiden, denn hier gibt es fast nur noch Elektrobusse.

Zuerst ging’s mit der U-Bahn nach Hakaniemi, wo wir uns etwas Architektur, ein Denkmal und eine Markthalle angesehen haben.











Die Kirche im Hintergrund heißt Kallion Kirkko. Das Denkmal ist eine Skulptur im Stadtteil Kallio und ehrt die finnischen Frauen während des zweiten Weltkriegs. Es besteht aus einem acht Meter hohen, nach vorne geneigten Stahlbalken und grauen Granitblöcken. Der Text lautet „1939-1945 – Zu Ehren der Frau in der Kriegszeit“.
Von dort aus ging’s in die Markhalle. Durch die langen Wintermonate sind viele Geschäfte in Häusern oder Hallen zusammengezogen. Ein Paradis für Fisch- und Fleischliebhaber oder einfach für Genussmenschen.








Von Hallio wollten wir zur Temppeliaukio-Kirche (Temppeliaukion Kirkko), also zur Felsenkirche, wo wir 2022 schon einmal waren. Allerdings war dort so ein Andrang, dass wir unverrichteter Dinge wieder gegangen sind (sieht man auf dem Foto nicht so, aber drin waren Massen von Menschen…).

Auf dem Weg zum Kunstmuseum HAM sind wir bei einem wunderbaren Chinesen vorbeigekommen und konnten nicht Nein sagen.


Das Konnichiwa war mega und super gestärkt ging’s dann zum HAM. Unterwegs noch eine Fahrradstrasse entdeckt und dann ab ins Museum.




Naja… so mit allem konnten wir nicht wirklich viel anfangen, interessant war es aber trotzdem haben wir viel über die Mumins erfahren. Die nilpferdähnlichen Trollwesen, erschaffen von Tove Jansson, sind weltberühmt und gelten als inoffizielle Botschafter sowie das Aushängeschild der finnischen Kultur. Sie repräsentieren Werte wie Naturverbundenheit und Freundschaft. Hier ein paar Bilder vom Rest im Museum.






Eigentlich wollten wir danach zurück zur U-Bahn aber dann sind noch ein paar interessante Objekte aufgetaucht wie z.B. die Kampin kappeli (die Kapelle des Schweigens) mitten auf einem sehr belebten Platz. Die Metallskulptur mit Würfeln Yrittäyäveistos und die Lasipalatsinaukio (das ist das begeh- und bespielbare Dach des Amos Rex Museums).








Ein Café kreuzte unseren Weg und ach… lecker war’s.


Danach wollten wir aber jetzt sicher zurück, weil Füße auwa und irgendwie platt… Aber, dann kam ein Park und die Zentralbibliothek von Helsinki. Unglaublich… was dort alles geht. Vom Schach über Lesen, aber auch kostenlosen Nähmaschinen, 3-D Druckern, Meetingräumen und vielem mehr. Wir können gar nicht alles wiedergeben, wir waren schlichtweg fasziniert und überfordert.


















Dann noch durch den Park und da steht mittendrin ein Flügel…







Danach ging es aber wirklich zur U-Bahn und zurück zum Campingplatz (noch schnell zwei Bilder eines Wohnhauses gemacht) und die „Beute“ sichten. Was für ein gelungener, wunderschöner Tag.





Liebe Grüße, Ralf und Elke

