Finnland 2026 – Teil 9, Turku – Naantali – Kappelskär (Schweden) – Fägelmara – Boda – Kosta – Svedala – Trelleborg – Travemünde – Bispingen – zu Hause

Hallo zusammen. Unseren letzten Block unserer Tour schreiben wir schon vom heimischen Sofa aus. Wir sind gut zu Hause angekommen und heute war bereits der erste Arbeitstag. Nach 3,5 Wochen Skandinavien war das schon hart… Aber zur letzten Tour, die etwas umfangreicher ist.

Mit einem letzen Blick aus dem Fenster und einem Gruß zu einer genialen Sauna haben wir uns auf den Weg nach Turku gemacht und uns dort die Wartezeit bis zur Weiterfahrt nach Naantali zur Fähre vertrieben. Turku ist ein nettes Städtchen und wir haben in einem Biergarten gut gegessen und in einer Rooftop-Bar noch die Sonne genossen, ein paar Einkäufe getätigt und sind dann zum Hafen nach Naantali.

Wir hatten eine tolle Kabine, diesmal nicht ganz so gut geschlafen und als um 05.30 (schwedische Zeit = 06.30 finnische Zeit) Uhr die Durchsage kam, dass in einer guten Stunde angelegt wird, waren wir beide doch noch sehr müde.

Aber es hilft ja nichts, wir mussten von der Fähre runter und haben an dem Tag auch unseren größten Schlag (Fahrstrecke) gemacht, weil wir unbedingt noch auf einen FKK Campingplatz im Süden von Schweden nach Fägelmara wollten. Also gute 550 km, nicht wirklich ausgeschlafen, aber es hat sich gelohnt.

Die Anfahrt zum Platz erinnerte uns irgendwie an Irland, nur, dass es nicht so frostig war. Kleine Wege, hohe Steinmauern und dann bei strahlendem Sonnenschein angekommen. Sehr nette Menschen kennengelernt (Ingela und Matz) und zwei wunderbare Tage mit sonnen, Sauna, schwimmen und Nichtstun verbracht. Gerne wieder… und ganz bestimmt wieder!

Ursprünglich wollten wir relativ spät am Abend nach Trelleborg aufbrechen, weil Ralf einen Parkplatz an einer Tankstelle in Svedala gefunden hatte, wo wir 12 Stunden stehen konnten. In Trelleborg selbst ist das zur Zeit nicht gut möglich, da die Anwohner extrem über die vielen rücksichtslosen Wohnmobilisten sind, die ihnen ihre Anwohnerparkplätze wegnehmen und ihren Müll auf der Straẞe entsorgen. Verständlich, da wären wir auch angezickt. Es ist wie immer, einige wenige machen vielen, vieles kaputt.

Nach dem Frühstück mit einem Elch im Kaffeesatz (ach, sagt bloß ihr seht ihn nicht) sagte Matz jedoch beim auschecken, ob wir denn auch schon ausreichend Glas in Schweden gesehen hätten, keine 100 km vom Campingplatz entfernt wäre das Glasreich. Ups… direkte Aufmerksamkeit unsererseits, nachgesehen und auf der KulTouren Strecke noch schnell zweimal in Sachen Glas halt gemacht. Einmal in Boda und einmal in Kosta. Natürlich auch was gegessen und ein wenig eingekauft…

Von Kosta aus ging es dann mit einem kleinen Stop an einem Coop-Laden (wir dachten, die gibt es gar nicht mehr) für schwedische Kekse und andere Leckerreien direkt nach Svedala um dort in Ruhe zu übernachten. Flugs noch etwas Diesel getankt (sprich voll, randvoll, denn der Diesel ist sagenhaft günstig in Schweden) um dann festzustellen, dass es auf dem Plätzchen doch arg laut war. Also etwas gesucht und an einer Schule auch etwas ruhiges gefunden.

Freitag morgen waren wir dann um 08.00 am Hafen, wo um 10.00 der Nils Holgerson uns nach Travemünde bringen sollte. Nils war aber krank, so dass Tinker Bell zum Einsatz kam. Nicht mehr taufrisch, aber die Überfahrt war o.k. Wir hatten die meiste Zeit der 8 Stunden ein windgeschütztes Plätzchen auf Deck und erst in der Nähe von Travemünde wurde es zu frisch um auf Deck zu bleiben und wir sind umgezogen.

In Travemünde angekommen haben wir uns dann auf den Weg nach Bispingen gemacht, wo wir gerne übernachten auf dem Weg nach oder von Norden.
Kaum auf der Autobahn der erste Stau nach 3,5 Wochen und ehrlicherweise ist das Fahren in Finnland um ein Vielfaches entspannter als in Deutschland. Rücksicht wird hier nicht sehr groß geschrieben. Mit KF durch Hamburg gefahren (was ein Spaß und direkt mal dem geretteten Elch, Name Moose, Hamburg gezeigt) und gegen 21.00 in Bispingen angekommen.

Tja und Samstag ging es mit viel Verkehr einfach nur noch nach Hause.

Hier noch einmal im Schnelldurchlauf unsere Tour.

Unser Fazit ist, dass wir sicherlich nicht zum letzten Mal in Finnland oder auch Schweden waren.

Habt eine tolle Zeit, bis zum nächsten Mal,

Ralf und Elke

4 Antworten auf „Finnland 2026 – Teil 9, Turku – Naantali – Kappelskär (Schweden) – Fägelmara – Boda – Kosta – Svedala – Trelleborg – Travemünde – Bispingen – zu Hause“

  1. wunderbar, erinnert uns sehr an unsere Schweden Reise .
    Danke , dass Ihr uns an Euren Reisen teilhaben lasst .
    Einen guten Start in den Alltag wünschen Manfred und Annemie

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