Irland 🇼đŸ‡Ș 2023, Teil 9 Dublin | Rosslare

Der zweite Tag in Dublin startete mit
 verschlafen
. Hat uns das Titanic Museum in Belfast so fasziniert, so wollten wir uns den Film gerne noch einmal ansehen. Das Wetter war perfekt (Regen), wir hatten jedoch weder die Uhrzeit im Auge, noch dass wir uns den Directors Cut gestreamt hatten


Also kurz geĂ€rgert, geduscht und gefrĂŒhstĂŒckt und uns bei vereinzelten Sonnenstrahlen aus den Weg zum Bus (der nur einmal die Stunde fĂ€hrt) gemacht.

Keine, ich wiederhole, keine Regenjacke im GepĂ€ck. Ähnlich wie am Tag zuvor, die Zeiten sind ungefĂ€hre Angaben und wieder in der ersten Reihe im zweiten Stock. Die BĂ€ume am Straßenrand werden ĂŒbrigens nicht von der Stadt geschnitten, das machen die Busse đŸ˜‚đŸ˜‚đŸ€Ł.
An der Bushaltestelle erreichte uns dann die Nachricht, dass unsere FĂ€hre nach England storniert wurde. Da auch wir dazu neigen nicht immer alles zu Ende zu lesen, war erstmal der Schreck groß
 Wie, storniert, das geht doch nicht
 5000 Puls
 der sich dann schnell beruhigte, als wir gelesen haben, dass wir mit Irish Ferries nun nach Pembroke fahren können. Unterwegs sind wir dann am Pub unserer Katze vorbeigekommen. The Black Lion Pub 😆😆😂.

In Dublin selbst haben wir uns verschiedene Stadtteile angesehen, wollten das Irisch Emigration Museum anschauen und haben statt dessen eine Fahrt auf der Liffey gemacht, die in die Dublin Bay und schließlich in die Irische See mĂŒndet.

Irland hat gefĂŒhlt sehr viele Emigranten. Laut Bootsguide gibt es ca. 160.000.000 Iren in der Welt, weil jeder irgendwie Ire ist
 😉.

In der Tat sind aber viele Iren ausgewandert denn sie wollten der als Große Hungersnot in die Geschichte eingegangene Hungersnot zwischen 1845 und 1849 entgehen. Diese war die Folge mehrerer durch die damals neuartige KartoffelfĂ€ule ausgelöster Missernten, durch die das damalige Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung Irlands, die Kartoffel, vernichtet wurde. SchĂ€tzungsweise eine Million Iren verhungerte, weitere ein bis zwei Millionen wanderten in den folgenden Jahren aus – vor allem nach Kanada, Australien und in die USA. Bis 1920 waren fĂŒnf Millionen Iren ausgewandert.
Direkt in der City gibt es in der NĂ€he des EPIC ein großes, bronzenes Mahnmahl, an der Stelle, wo das erste Auswandererschiff ablegte.

FĂŒr den Abend hatten wir uns die Celtic Nights gebucht. Ich zitiere aus der BroschĂŒre:

„Our show is a lively mix of pulsating traditional Irish dance rhythmus, jaw dropping footwork and legendary Irish songs.“

Und genau so war es. Neben den Bildern haben wir zwei Videos beigesteuert, die euch hoffentlich einen kleinen Eindruck vermitteln werden.

Beseelt von der Musik (gut gegessen haben wir auch) sind wir dann noch etwas durch Dublin gezogen, in dem ein oder anderen Pub reingehört (ĂŒberall wird Musik gemacht!) um dann um 23:15 Uhr den letzten Bus zurĂŒck zum Campingplatz zu nehmen. Was fĂŒr ein toller Tag!

Aktuell stehen wir in Rosslare und warten darauf, dass wir auf die FÀhre nach Pembroke können. Heute Nacht noch kommen wir in England an und verlassen somit das wirklich sehr regenreiche und gleichzeitig faszinierende Irland!

Wir kommen zu 100% wieder. 😁😁

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