Deutschland 2025 Teil 8 – Döbern – Berlin

Zwischen Seeidylle und Glitzerrausch – ein Zwischenstopp in Döbern

Berlin. Immer eine Reise wert – und diesmal gleich doppelt: Mittwochabend Theater in der Distel, Donnerstagabend Grönemeyer unplugged im Velodrom. Zwei Highlights, eine Stadt, und dazwischen jede Menge Geschichten.

Vom ruhigen Halbendorfer See ging’s los – Berlin ruft, die Bundesstraße führt uns dorthin. Doch kurz hinter Döbern passiert’s: Eine Glaspyramide taucht am Straßenrand auf, wie ein funkelndes UFO mitten im Brandenburgischen. Vorbeifahren? Keine Chance. Wir biegen ab, landen auf dem Parkplatz der „Cristalica GmbH“ – und sind plötzlich mittendrin im gläsernen Wunderland.

Zwei Etagen voller Glas, Kristall und allem, was das Dekoherz höher schlagen lässt. Von edel bis extravagant, von „Wow!“ bis „Warum eigentlich?“ – hier gibt’s alles. Vasen, Leuchten, Schalen, Zierteller, Schlüsselanhänger, Gläser, Bilderrahmen, Weihnachtskugeln, Osterhasen und und und. Es glitzert, funkelt und leuchtet in allen Farben – besonders schön, wenn die Sonne durch die Pyramide tanzt.

Und ja, natürlich sind wir fündig geworden. Wie könnte man auch nicht? Seit über 20 Jahren arbeiten wir mit Glas – da schlägt das Herz einfach höher!

Ein ungeplanter Zwischenstopp, der sich gelohnt hat. Und jetzt: Weiter Richtung Hauptstadt, mit ein bisschen mehr Glanz im Gepäck.

Berlin – Zwischen Bühnenlicht, Bären und Bio-Currywurst

Weiter nach Berlin, ein Stück Autobahn, und dann rein ins Berliner Gewusel. Eigentlich eine entspannte Fahrt… wären da nicht die Autoheld:innen, die Wohnmobile offenbar für rollende Kuscheltiere halten. Leute, 3,5 Tonnen bremsen nicht wie ein Smart! Muss man wirklich direkt vor dem Kühlergrill einscheren, nur um dann gemütlich weiterzutuckern? Wir sagen: Nein. Und fluchen leise…

In Berlin angekommen, erstmal quer durch die Stadt nach Tegel – Mission: zweite Wand für unsere Markise. Windschutz deluxe für unseren KF (unser rollendes Zuhause). Sobald das Ding steht, gibt’s Bilder – versprochen.

Dann wieder quer durch die Hauptstadt, über den Ku’damm und Bahnhof Zoo zum Stellplatz am Gesundbrunnen. Wohnmobil-Oase Berlin – und am Wochenende mit Grönemeyer? Voll bis unters Dach. Zum Glück hatten wir reserviert. Andere nicht. Tja… Timing ist alles.

KF geparkt, rein ins Berliner Leben. Öffis? Funktionieren hier wie ein Schweizer Uhrwerk – ganz anders als in Bergheim Thorr oder Köln. U-Bahn-Ticket geschnappt, Stadtmitte raus, Bären gekauft (Pflichtprogramm!) und weiter zum Ampelmannladen. Neues Shirt mit Ampelmädchen für mich – das alte hatte schon bessere Tage gesehen.

Noch schnell Bücher für die nächsten Tage besorgt – unsere waren schon durchgelesen – und dann ab in die Distel. Ralf hat sich vorher noch eine Bio-Currywurst gegönnt, und dann ging’s los: Kabarett vom Feinsten. Witzig, bissig, klug – und leider auch erschreckend wahr. Wer kleine Theater mag, sollte unbedingt hingehen. Die brauchen uns – und wir brauchen sie.

Nach der Vorstellung gab’s ein Selfie mit dem Ensemble, ein Wiedersehen mit unserem Freund (Autor und Schauspieler dort!) und einen Abend voller Gespräche, Lachen und Gedanken. Berlin, du kannst was.

Samstag: nochmal Stadt, nochmal Staunen. Und dann – Konzertzeit. Velodrom, Grönemeyer akustisch. Wir dachten: 18 Uhr da sein, locker. Denkste. Die Schlange war so lang, dass wir kurz überlegten, ob wir nicht doch lieber ein Hörbuch hören.

Aber: durchgehalten, reingekommen, Arbeitskollegen getroffen, gequatscht – und dann ging’s los.

20.15 Uhr, zweite Reihe (okay, 2.5te), und so nah war ich noch nie an der Bühne. Herbert live, unplugged, intensiv. Drei Stunden Gänsehaut, politische Klarheit, musikalische Wucht. „Keinen Millimeter nach rechts“ – wir stehen voll dahinter.

Und wie das so ist: Auch der schönste Abend hat ein Ende. Aber die Erinnerungen bleiben. Und die Bilder? Die gibt’s jetzt. Viel Spaß beim Durchscrollen – und freut euch schon auf den nächsten Block. 

2 Antworten auf „Deutschland 2025 Teil 8 – Döbern – Berlin“

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