Irland 2023, Teil 2, Neufchatel-en-Bray (Normandie) | Ballyclerahan – Moorstown (Irland)

Nach einer sehr ruhigen Nacht auf unserem Campingplatz sind wir dann morgens Richtung Cherbourg aufgebrochen.
Wir sind über ein paar sehenswerte Brücken gefahren und hatten sehr viel Zeit.

In Cherbourg haben wir uns dann mit vielen anderen durch die Baustellen der Stadt zum Hafen manövriert. Dort angekommen haben wir uns geduldig in die Reihe der Wartenden gestellt. Unser Schiff war schon da, aber es dauerte noch ziemlich lange, bis wir an Bord waren.

Kurz unsere kleine Reisetasche in die Kabine gestellt und dann das Schiff erkundet. Wir hatten einen unglaublichen Sonnenuntergang und haben auf Deck ausgehalten bis es wirklich zu kalt wurde.

Der Wellengang hat uns dann in den Schlaf gewogen. Für den Morgen danach hatten wir uns schon das Frühstück vorab bestellt und konnten so an der Schlange der Wartenden vorbei beim Frühstück einchecken. Um 13:00 Uhr Ortszeit sind wir dann in Irland gelandet und haben uns auf den Weg zum ersten Übernachtungsplatz, der Apfelfarm, gemacht.

Irland 2023, Teil 1, Bergheim | Köln | Bergheim | Camping Sainte Claire in Neufchatel-en-Bray

Unglaublich, aber wahr… Jetzt sind wir schon drei Tage in Irland ?? und kommen erst heute dazu etwas zu schreiben. Unglaubliche Eindrücke, gerade stehen wir kurz vorm Wasser an der Spitze von… aber der Reihe nach…

Unser Urlaub startete bereits letzten Sonntag mit einem der phantastischsten Konzerte, welches ich jemals besuchen durfte. In einem positiven Anfall geistiger Umnachtung hat Ralf nämlich Front of Stage Karten für PINK besorgt. Also die Tage davor Karl-Friedrich fertig gemacht, der übellaunigen Katze erklärt, dass sie in besten Händen ist wenn wir nicht da sind und auf zum Konzert.

Ein sehr freundlicher Engel hat uns zudem hingefahren und auch wieder abgeholt, so dass wir einfach das Konzert genießen konnten.
Hier ein paar Eindrücke davon:

Beseelt von dieser tollen Show und dieser beeindruckenden Frau haben wir dann noch einmal zu Hause geschlafen und sind Montag in die Normandie gestartet. Eine ruhige Fahrt, kaum Sehenswertes und so sind wir am Abend auf einem kleinen, sehr netten Campingplatz in Neufchatel-en-Bray gelandet. Angedacht war der Womostellplatz, aber, wie eigentlich immer, waren wir zu spät und nix mehr war frei. Also eingecheckt auf dem Campingplatz und erstmal den Montag in Ruhe zu Ende gebracht.

Hier für euch ein kleines Video dazu.

Hanko | Naantali

Hanko, der Silversand Campingplatz. Wo wir da standen haben wir euch ja im letzten Blog schon gezeigt. Der Campingplatz war recht unspektakulär, hatte aber direkten Zugang zur Ostsee. Und vor allem ein mietbares Saunafass ?????. 
Aber erstmal den Strand genießen. 






















Abends haben wir uns dann Stechmückensicher eingepackt um die untergehende Sonne im Bild zu bannen. 
















Gestern haben wir dann einen kleinen 12 km langen Spaziergang nach Hanko selbst gemacht und waren somit an der südlichsten Spitze von Finnland. Wir sind durch einen wunderschönen Wald an den Strand von Hanko und damit auch wieder an der Ostsee angelangt. Zuvor durften wir aber zwei Finnen beim Versuch ihren Wohnwagen anzuhängen beobachten. Was haben wir gelacht. 10 mal versuchen das Auto unter die Anhängerkupplung zu fahren ist nix. Mal er, mal sie und immer stand der Wohnwagen noch auf seinen Beinen. Nach 20 Minuten haben wir ernsthaft überlegt, ob wir helfen sollen. Irgendwann hat’s dann aber geklappt und sie konnten, nachdem die Bremse des Wohnwagen gelöst wurde, von dannen ziehen. 






























Unterwegs sind wir auch an einigen wirklich netten Häuschen (die übrigens nicht alle rot sind ?) vorbeigekommen und wir fragen euch, welches wäre euer Favorit? Wir haben unseren ??




















Nachdem wir zurück waren haben wir noch was gegessen und dann mit angesehen wie die Black Pearl sich längs vor uns auf einen Platz gezwängt hat. Die Black Pearl ist ein umgebauter alter Bus (von denen haben wir einige in Finnland angetroffen, zum Teil in abenteuerlichem Zustand). Also Bus geparkt, Tür auf, ca. 10 Finnen raus, Gartenstühle raus, Bierdosen auf und die Bum, bum, bum Musik an. Heftig. Glücklicherweise war es aber der falsche Platz und sie mussten umziehen… phuuu… wir haben sie dann zwar noch tief bis in die Nacht gehört, hatten aber wieder freie Sicht. Und dann kam unser persönlicher letzter Abend in Finnland. Wir hatten die Sauna ja reserviert und da ging’s dann auch hin. Und… wir waren noch einmal in der finnischen Ostsee. 










Heute sind wir dann von Hanko nach Naantali Richtung Fähre mit einem kleinen Zwischenstopp in Turku gefahren. 

Eine gemütliche Fahrt durch das Umland. In Turku wollten wir uns dann die Stadt ansehen. Wollten… Ralf fiel auf einmal auf, dass sein Personalausweis nicht in seinem Portmeonnaie war. Großer Schreck, denn ohne Perso nix Fähre. Also detektivisch recherchiert, wo er das letzte Mal gesehen wurde. Beim Check In am Campingplatz in Hanko. Mit dem Prospektmaterial in KF gelegt… Schluck… das hatten wir heute morgen im Papiermüll entsorgt…

Glücklicherweise lag der Perso aber noch vorne unter der Sonnenbrille in der Ablage. Phuuuu… Auf den Schreck mussten wir erst mal was Essen gehen ?. Anschließend sind wir noch etwas bummeln gewesen. Nette Boote im Hafen. 
























Im Anschluss dann los zur Fähre, wo wir jetzt warten an Bord zu dürfen. 














Wir melden uns aus Schweden ?? wieder. ??‍♀️??‍♂️??????

Riihimäki | Iittala | Nuutajärvi | Hanko

Ganz viel Glas…

Die Überschrift sagt es schon, dieser Beitrag wird glaslastig. 
Von unserem wunderbaren Badesee sind wir am Morgen in die Stadt aufgebrochen, denn dort befindet sich das finnische Glasmuseum. Wir hatten nicht mit viel gerechnet und waren doch sehr erstaunt, welche großartigen Glaskünstler Finnland hatte, bzw. immer noch hat. Für 10,- Euro pro Person durften wir uns zwei große Stockwerke voll Glas anschauen, schaut selbst. 










































































Von Riihimäki aus sind wir mit vielen Eindrücken im Kopf dann Richtung Iittala gefahren, wo wir in Vanajavesi einen netten Übernachtungsplatz direkt am See gefunden haben. Wir konnten zusehen, wie ein Angler nach dem anderen sein Boot aus dem Wasser gezogen hat und als alle weg waren, war nur noch das Rauschen der Wellen zu hören. Echt schön. 
































Iittala – die Glashütte. 

Ralf hatte sich überlegt, mir zum Geburtstag (der in einigen Tagen ist *freu) einen Glasbläserkurs in dieser berühmten Glashütte zu schenken und zwar in der Form, dass ich meine eigenen Vase fertigen kann. Die Aufregung war groß und wir waren um 10:00 Uhr dort. Zuerst haben wir uns von der Besucherempore die Manufaktur angesehen. Sehr beeindruckend was die Glasmacher dort bei 1400 Grad an Präzision fertigen. Gleichzeitig aber auch ernüchternd, denn vieles übernehmen Maschinen, das kennen wir anders. 














Nach der Anmeldung kam die Ernüchterung für uns. Der „Kurs“ bestand darin, an einem festdefinierten Punkt zu stehen, einmal in die Glasmacherpfeife zu pusten und fertig… Grumpf ??, das hatten wir uns anders vorgestellt und haben dies auf eine humorvolle, nette Weise auch kundgetan. Die junge Dame, die uns den Ablauf und die Sicherheitseinweisung gegeben hat, konnte aber nichts daran ändern. Wohl aber der Glasmachermeister, der gerade mit seinen Schützlingen am Werk war. Nach einem kurzen freundlichen Austausch durften wir unsere Arbeitsschritte alle selbstständig ausführen. Da war die Aufregung noch größer, denn jetzt wollten wir unter den Augen der Profis natürlich auch was zu Stande bringen. Als erstes war Ralf dran.






































Dann durfte ich.


























Es war rundum gelungen und hat viel Spaß gemacht. Da die Vasen noch gekühlt werden mussten haben wir uns auch das Iittala Museum angesehen und vor allem den Iittala Shop. Ich sage nur uiuiuiuiiiii. Karl-Friedrich hat jetzt etwas mehr an Gewicht. Wir waren noch essen und konnten dann unsere Vasen in Empfang nehmen. Echt cool. Wir sind dann an einen Übernachtungsplatz in der Nähe von Nuutajärvi gefahren (zum Teil echt Off Road), da wir dort am anderen Tag auf eine weitere Glasausstellung gehen wollten. Vorher habe ich (trotz Stechmücken) noch unsere Vasen in Szene gesetzt.
























Ca. 500 Meter vom Übernachtungsplatz liegt das Glasdorf, wo wir wieder so viel an Inspiration mitgenommen haben, lasst euch überraschen.  Die Glasschule hatte leider Sommerferien, so dass kein Ofen befeuert war und wir niemandem beim arbeiten über die Schulter schauen konnten. Schade. Das Glas Village kann man sich wie eine große, alte Industriehalle vorstellen, in der Künstler:innen sich Räume anmieten um dort zu Arbeiten.  















Von Nuutajärvi sind wir dann gemütlich (wie fast immer) in den Süden von Finnland nach Hanko gegondelt. Hier stehen wir aktuell, aber davon mehr im nächsten Blog. 


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Luhanka | Lahti | Riihimäki

Die Nacht ist kurz, wobei es ist keine Nacht wie wir sie von zu Hause kennen. Es wird nicht wirklich dunkel. Dann wachst du morgens auf und hast diesen Ausblick…

Ist das nicht einfach herrlich? Wir finden schon und so hat es uns schon etwas geschmerzt weiter zu fahren, allerdings wollten wir uns gerne die Sprungschanzen von Lathi anschauen. Also haben wir mit einem letzten Blick auf den See zusammengepackt, KF startklar gemacht und sind losgezuckelt. In Finnland werden Verstöße gegen die Geschwindigkeitbegrenzungenheftig bestraft und so halten sich alle an die 40, 60, 80 und manchmal auch 100 hm/h. Dadurch, dass es alle machen ist selbst das Autofahren in Finnland entspannend. 

Auf dem Weg nach Lathi haben wir u.a. einen Campingplatz in Sysmä angefahren, denn bei allem tollen, was das „freistehen“ so mit sich bringt, irgendwann muss das Grauwasser abgelassen, die Toilette entleert und Frischwasser nachgetankt werden. Die Campingplatzbetreiberin war so freundlich uns all das tun zu lassen (8,- Euro war uns das wert, wir waren ja nicht ihre Gäste). Und die Briefkästen… Da die Finnen ja nicht direkt an der Straße wohnen sind die Briefkästen immer zentral angebracht damit der Zusteller der Posti es einfacher hat. Clever ?.


















In Lathi angekommen sind wir in eine finnische allgemeine Verkehrskontrolle mit dem Thema Alkohol am Steuer geraten. Der sehr freundliche Polizist sprach in schnellem Finnisch auf mich ein und bevor ich sagen konnte, dass ich ihn nicht verstehe wechselte er ins englische (er hatte wohl meine Fragezeichen in den Augen gesehen) und bat mich „zu pusten“. Kurz gepustet, ein freundliches o.k. abgeholt und 3 km später standen wir auf dem Parkplatz des Sportzentrums. 
Die Anlage selbst ist ziemlich heruntergekommen und auch nicht sehr gepflegt, vermutlich weil es Sommer ist. Im Sommer wird die Auslaufzone für die Springer kurzerhand zum Freibad umfunktioniert. Wir sind dann mit dem Skilift (der zweite innerhalb weniger Tage für Ralf ?) nach oben gefahren und von dort aus mit dem Lift auf die große Schanze. Schon sehr hoch und auch beeindruckend. Selbst den Übungsschanzen für die „Kleinen“ haben wir Respekt gezollt.






























































Von Lathi aus ging’s weiter zu einem wunderbaren Badesee in Riihimäki. Dort gekommen stellten wir fest, dass dort am See ein Saunafass mit Türcode stand. Also die finnische Bedienungsanleitung per Deepl ins Deutsche übersetzt, per Internet gebucht und den Zahlencode erhalten. Nach dem Essen und einer Ruhephase hat Ralf dann die Sauna angeheizt und wir hatten einen sehr schönen Abend und einen Badesee bis ca. 22:00 Uhr ganz für uns alleine. Um 22:00 Uhr kam der Betreiber mit Familie und schwups waren 8 Finnen in der Sauna und es entspannte sich ein interessantes Gespräch. 






















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Tahkovuori | Jyvaskylä | Luhanka

In Thakuvuori sind wir ja auf dem Parkplatz des Skigebiets gestrandet. Nicht so schön, aber für eine Nacht… Gut war allerdings, dass wir dann ausreichend Platz hatten um die Delle in der Markisenhalterung zu reparieren. Als wir am Strand in Koli zusammengepackt haben hat Ralf beim einkurbeln der Markise vergessen, dass diese auch mit zwei Querstreben gesichert ist und schwups… war die Delle da. Die Delle wäre ja nicht schlimm, aber eine Markise, die nicht schließt ist sowohl bei Regen und noch viel doofer beim fahren nicht gut. 
Also den Tag zuvor schon beim Baumarkt ein dickes Holz und zwei Schraubzwingen gekauft und auf dem Parkplatz wieder repariert. 


Hat super funktioniert, alles wieder fein ?, also auf nach Jyvaskylä. Hier war das Ziel das Alvar Aalto Museum. Etwas Kultur schadet ja bekanntlich nie. Alvar Aalto = bedeutendster finnischer Designer und Künstler. Ihr kennt ihn alle, hier nur zwei Beispiele. 


Angekommen am Museum, große Enttäuschung, wird es doch renoviert und erst nächstes Jahr wieder eröffnet. Also haben wir uns die Stadt etwas angesehen und sind dort auf schöne Häuser und auch Skurriles getroffen. Überhaupt… es gibt wenige Läden, so wie wir das kennen, sondern alles ist in Zentren zusammengepackt. Logisch, beim etwas Nachdenken ist es klar, so wie es zur Zeit kaum dunkel wird, ist es in den Wintermonaten kaum hell. Also alles zum shoppen ist drinnen. Und du kannst in vielen Geschäft nicht abkürzen. Einmal drinnen, musst du bis zum Ende durchgehen. Auf dem Rückweg fing es auch noch zu regnen an, so dass wir uns erst einmal unter einem Baugerüst in Sicherheit gebracht haben.  Kurz vor dem gefürchteten „der Himmel geht auf und alles Wasser kommt“ konnten wir in KF flüchten.




























Danach ging es weiter nach Luhanka, wo wir diesen wunderbaren Stellplatz gefunden haben. 






















Das Wetter war gut und der Tag darauf sollte noch viel schöner werden, also haben wir uns entschlossen einen Tag länger zu bleiben und unser Kajak noch einmal auszupacken. Wir haben dies nicht bereut. Wir sind ca. 2 Stunden gepaddelt und haben ungefähr 10% des Sees gesehen… Seht selbst…














































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Loma-Koli | Koli | Tahkovuori

Die Zeit fliegt… vor vier Tagen haben wir uns in den Nationalpark Koli aufgemacht.   Man kann bis kurz vor den Gipfel mit dem Auto fahren, man kann eine der beiden Seilbahnen nutzen, oder man kann wie wir zu Fuß hochgehen. Also frohen Mutes KF am Parkplatz der Talstation abgestellt, die richtigen Schuhe angezogen, die Stöcke gepackt und los ging’s. Direkt die ersten Meter hatten es schon in sich (wir sind schon was aus der Form… ). Unterwegs sind wir auf lustige Schilder gestoßen. Zum einen der Skibus und die Pistenkarte und zum anderen das Frisbeegolf. Frisbeegolf wird an vielen Orten in Finnland gespielt, funktioniert ähnlich wie Golf und ist auf allen Plätzen kostenlos. 



Und dann… dann haben wir den ultimativen Denkfehler gemacht. Steil bergauf oder lieber sanfter für mein Knie. Keine Frage, sanfter! Also ab durch den Wald… Wenn ich nun noch von morgendlichem Regen schreibe wird der geneigte Leser sich denken können was nun kommt… Der Aufstieg war doppelt so lange und wir haben nur wenige Fotos, da wir ausschließlich mit der Stechmückenabwehr beschäftigt waren… Also so schnell als möglich durch… und als ob das nicht gereicht hätte mussten wir zweimal durch ein Stechmücken-Sumpf-Gebiet ???????????????. 














Trotz aller Stechmücken haben wir aber nicht den Blick fürs Detail aus den Augen verloren. Die Finnen gehen sehr liebevoll mit der Natur um. Hier wird nicht abgeholzt wenn etwas im Weg steht, sondern drumrumgebaut und integriert. Das Foto ist nur eines von vielen, sagt aber aus, was wir meinen. Und trotz der Stechmücken war es ein wunderschöner Weg. 

Kurz vorm hyperventilieren (ich) sind wir dann auf dem Gipfel des Koli angekommen und wurden mit diesen wunderbaren Bildern belohnt. 






























Drei unserer Lieblingsbilder ??



Also viel Natur genossen, so wie sooft die letzten Tage. Um vom Koli hinunter zu gelangen haben wir uns dann doch die Seilbahn (den Skilift) gegönnt ?. Der erste Skilift für Ralf ?. Gleichwohl hat sowohl der Ein-, als auch der Ausstieg auf Anhieb (trotz Walkingstöcken) geklappt. 












Vom Koli aus sind wir noch weiter nach Norden gefahren und wollten uns unbedingt das Bomba-Haus anschauen. 
Das originale Bomba-Haus wurde 1855 von dem karelischen Bauern Jegor Bombin am Ufer des Suojärvi im heutigen russischen Teil Kareliens für seinen einzigen Sohn Dimitrie gebaut und zwar richtig groß. 25m lang, 10m breit und drei Geschosse hoch. Das ganze Prachtstück mit seinen 25 Zimmern wurde in einem einzigen Sommer aus natürlichem Rundholz errichtet, es wurde nur mit Äxten und ohne Eisenbeschläge gearbeitet. Leider war die Besichtigung des nachgebauten Bomba-Hauses nicht möglich, wir waren einfach zu spät. 


Vom Bomba-Haus ging es dann weiter zur Suche des Übernachtungsplatzes. Wir hatten einen sehr schönen Platz gefunden, leider wollte die Gemeinde keine Wohnmobilfahrende übernachten lassen. Wir haben dann erstmal zu Abend gegessen und uns dann weiter auf die Suche gemacht und sind in Tahkovuori (Skigebiet) auf einem Parkplatz fündig geworden. Nicht schön, aber wir waren auch wirklich müde.  Noch etwas die Beine vertreten und dann ab ins Bett. ????‍♀️??‍♂️




Outokumpu | Loma-Koli

Gestern sind wir von Outokumpu Richtung Koli aufgebrochen (Luftlinie 30 km vor der russischen Grenze). Ralf hat einen ruhigen Campingplatz gefunden, so dass wir uns dorthin aufgemacht haben. Ab und an muss ja Grauwasser entsorgt und Frischwasser aufgefüllt werden. Auch die Toiletten-Kassette freut sich über eine Entleerung. 
Die Fahrt war kurzweilig und auch kurz, wir waren nur knapp 100 km unterwegs, haben aber große Straßen gemieden, was uns zum Teil wieder auf Schotterpisten geführt hat. Ich hatte Spaß da ich diesmal gefahren bin ?. 












Der Campingplatz Loma Koli ist ein einfacher Platz mit Stellplätzen unter hohen Kiefern, dem Pielinen-Blick und einem Sandstrand. Wir haben ein schönes Plätzchen gefunden und uns erstmal eingerichtet, gegrillt und für heute die Sauna reserviert. Und… natürlich noch Bilder von dieser traumhaften Umgebung gemacht. 
























Zur Zeit geht die Sonne sehr spät unter und heute Morgen hat Ralf den Sonnenaufgang eingefangen. Um 03:14 Uhr war es soweit. Ein paar ausgewählte Fotos für euch…


















Nach dem Frühstück unter Kiefern sind wir mit dem Kajak aufs Wasser. Wir haben einen guten Takt und sind ziemlich flott unterwegs und könnten trotzdem nach jedem 10ten Paddelschlag aufhören und die Natur bewundern. Zwischendurch haben wir auf einer Insel an- und eine kurze Rast eingelegt. Irre, das Inselchen hatte einen Grillplatz, eine Hütte voller Holz mit Säge und Axt und eine eigene Toilette. Alles für jedermann nutzbar und niemand nimmt Axt oder Säge mit oder hinterlässt Müll oder Unrat. Überhaupt ist das überall so in Finnland. Und noch was ist uns sehr angenehm aufgefallen. Zigaretten werden hier gehandelt wie etwas, was man gar nicht verkaufen will. Anstatt der Zigarettenauslage gibt es in jedem Supermarkt Nikotinkaugummis. Wir haben in der ersten Woche hier noch keine finnischen Raucher getroffen. Sehr sympathisch. Aber zurück zur Kajaktour. Von unserem Inselchen (von dort übrigens mit Mama telefoniert – Finnland hat ein Telefonnetz von dem wir in Deutschland nur träumen können!) sind wir wieder zum Platz zurück gefahren und haben unser Kajak erst sauber gemacht und dann wieder in KF verstaut. 
































































Der wunderbare Abschluss heute war nämlich unser Saunagang in dieser kleinen Sauna mit diesem fantastischen Blick. 


Gerne können noch mehr solcher Tage kommen. ????‍♀️??‍♂️

Kirvesselkä | Outokumpu

Schotterpisten, Offroad, aber der Reihe nach ?. Gestern war ein unglaublicher Tag. Einfach alles hat gepasst. Das Wetter, das Wasser, die Laune… Wunderbare 27 Grad, strahlender Sonnenschein und noch vor dem Frühstück erst mal eine Runde schwimmen. Danach lecker Frühstück und anschließend das Kajak aus Karl Friedrich befreien und startklar machen. Essen, Picknickdecke, Wasser (zum trinken) und nicht zu vergessen… der Sonnenschutz.  Also Kajak ins Wasser und raus auf den See. Wir waren schnell wieder im Einklang und wollten uns am See irgendwo ein nettes Plätzchen suchen um zu baden, aber alle schönen Stellen sind mit einem Mökki besetzt. Mökki = Ferienhaus. Also sind wir erst mal quer über den See gepaddelt und haben dann diese wunderschöne Stelle gefunden. Anschließend sind wir am Rand des Sees vorbei zurück zu KF und haben erstmal im Schatten Mittagspause gemacht. 































Schatten, eigentlich was Gutes, hier aber doof, denn mich hat eine Zecke (Dreckszeug) erwischt. Ich hab’s nicht gemerkt und erst heute Morgen haben wir den Biss gesehen. Das Mistvieh war Gottseidank abgefallen. Und… glücklicherweise sind wir beide FSME geimpft. 
Nochmal zurück, Mittagspause Schatten und danach sind wir zur zweiten Tour aufgebrochen, diesmal Flussaufwärts um den nächsten See zu erreichen. Eine ganz andere Landschaft war zu sehen. Leider sind wir nicht ganz bis zum nächsten See gekommen, ein umgefallener Baum versperrte uns die Weiterfahrt. 
Zurück zu KF, Boot aus dem Wasser, Luft raus, Saubermachen und wieder einpacken. Was leckeres Essen und Augen zu. 














Heute Morgen dann, wie schon erwähnt der Schreck mit der Zecke. Erstmal das ganze Bettzeugs nach dem Vieh abgesucht und auch die Kleidung und den Rest von KF. Nix gefunden. Ich mag die Dinger einfach nicht! Und wenn ich sonst auch taff bin, die Dinger versetzen mich in Panik! 
Nach der Durchsuchung erstmal wieder ab ins Wasser. Schon cool, wenn man direkt am Wasser steht. Nach dem Frühstück haben wir uns dann aufgemacht zu unserem nächsten Ziel in Outokumpu. Wieder ein Badesee. Der Weg war gemischt. Zuerst sind wir ein Stück Autobahn gefahren, dann ein Stück Landstraße und dann Waldwege (offizielle Straßen, über 50% der Straßen in Finnland sind Schotterpisten) wo wir zu Hause Angst hätten, dass gleich der Förster ums Eck kommt. Finnland ist übrigens sehr Autofahrer freundlich. Sie warnen dich immer vor Blitzern und Elchen ?






















Für ein Womo wie KF war das Offroad fahren ??. Dementsprechend sieht er jetzt auch aus und auch das Innenleben meines Kleiderschranks.  Ach,  nebenbei haben wir für 2,30 € getankt und uns gefreut. Der Tageshöchstpreis lag nämlich bei 2,53 €, gefolgt von 2,48 €.












Belohnt wurden wir heute mit diesem wunderbaren Platz. Absolute Ruhe und nur 100 Meter bis zum See. Wie gut, dass wir autark stehen können. Noch ne Rund schwimmen, lecker Salat und lecker Rotling ?? und freuen auf morgen, dann geht es wieder mit dem Kajak raus. Die Stechmücken sind allerdings sehr hartnäckig, daher ist im letzten Foto das Spiegel der Scheibe zu sehen, das haben wir nämlich von drinnen gemacht ?. 


















Liebe Grüße ??‍♀️??‍♂️????

Helsinki | Kirvesselkä

Gestern Tag zwei in Helsinki. Eine wirklich beeindruckende Stadt. Was wir nicht wussten ist, dass wir genau zur Helsinki Pride 2022 hier sind. Die Grundidee von Helsinki Pride ist:

[…Das Thema „Begegnungen“ bringt die Mission der Helsinki Pride Week auf den Punkt: Die Veranstaltung ermöglicht es den Menschen, einander zu begegnen und Teil einer Gemeinschaft zu sein. Wir wollen eine Grundlage für den Aufbau von Gemeinschaften und Gemeinsamkeiten schaffen.

Gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, dass sich die Menschen trotzdem treffen können. Die Helsinki Pride Community möchte Menschen dabei unterstützen, sich ihren eigenen, oft uneingestandenen Vorurteilen zu stellen. Sich seiner eigenen Vorurteile bewusst zu werden, ist der erste Schritt zum Aufbau und zur Förderung von Gleichberechtigung in all unseren Leben.]

Eine tolle Idee und wirklich unglaublich viele bunte Menschen. Wir waren so fasziniert, dass wir nur wenige Fotos gemacht haben, wir hoffen es reicht, wenn nicht unter Helsinki Pride 2022 findet ihr weitere Infos 












Und gleichzeitig gibt es auch ganz ruhige Orte in Helsinki. Zwei davon wollten wir besuchen, eines hatte leider zu, beim zweiten hatten wir Glück. 
Als erstes wollten wir die Kapelle der Stille im Stadtteil Kampii besuchen. 2008 geplant, 2011 begonnen,  ca. Mai 2012 fertiggestellt.
[…Ästhetik gibt der Seele Zugang zu religiösen und spirituellen Erlebnissen. „Ich hoffe, die Kapelle wird die Menschen sensibilisieren, Schönheit und Güte zu erkennen“, sagt Pfarrerin Tarja Jalli, die Leiterin der Kapelle der Stille. „Darüber hinaus hoffe ich, dass die Menschen beginnen, Verantwortung dafür zu übernehmen, die Schönheit des Lebens zu erhalten und zu vermehren.“

Die hölzerne Kapelle hebt sich von den mit Stein, Metall und Glas bekleideten Fassaden des nahen Hotels und Einkaufszentrums ab. „Die Außenarchitektur der Kapelle wurde bewusst so konzipiert, dass sie einen großen Kontrast zu den umliegenden Gebäuden bildet“, erklärt Summanen. „Sie muss unbedingt eine starke Identität besitzen, um in der groß angelegten, kommerziellen Stadtlandschaft hervorzustechen. Form und Material des Gebäudes kommunizieren unterschiedliche Werte.“]

Leider konnten wir die Kapelle nur von außen bewundern, da leider aufgrund von zu wenig Personal zu ?. 






Mehr Glück hatten wir mit der Felsenkirche. 1969 fertiggestellt, in einen Granitfelsen hineingebaut. 180 Fenster und ein Kupferdach. In der Spitze 13 Meter hoch. Eine unglaubliche Architektur. Und eine wunderbare Atmosphäre. 




























Von der Felsenkirche zurück ins pralle Leben und nach knapp 16.000 Schritten war der Tag zu Ende. Hier noch ein paar Eindrücke davon…
























Heute dann, nach einem späten Frühstück, haben wir Helsinki auf Wiedersehen gesagt und uns aufs gerade Wohl Richtung Savonlinna gemacht. Strecke ca. 220 km in wunderbarster Natur. Und… wir haben abseits der Straße ein sehr schönes Plätzchen zum Baden und Übernachten gefunden. Schaut selbst und freut euch mit uns. Liebe Grüße ??‍♂️??‍♀️








































P.S. So schaut’s gerade um 22:34 Uhr hier aus…






Bergheim | Travemünde | Helsinki

Mittwoch, 30.06.2022, 14:00 Uhr war es endlich soweit. Die letzten Gegenstände und Klamotten in KF verstaut, schnell noch zum Corona Testzentrum und dann los, auf die Reise. 3 wunderbare Wochen Urlaub stehen an. Finnland ?? ist das Ziel unserer Begierde.








Die Fähre von Travemünde startet um 02:45 Uhr. Das Gate öffnet um 21:00 Uhr und schließt um 24:00 Uhr. Das erste Mal mit KF auf der Fähre. Also wollten wir früh da sein. Wir haben um 21:43 Uhr eingecheckt und hatten dann eine Menge Zeit… ?⌛️. Denn, es war gut nach 01:00 Uhr, bis wir dann endlich auf die Fähre fahren durften. Also hinter das Einweiserauto geklemmt und rauf auf die Fähre. Vorbei und zwischen den dicken Jungs, zweimal ums Eck und schon standen wir. Kabeltrommel und Anschlusskabel raus, anschließen, die beiden Rucksäcke und die große Kölntasche (die von Ikea) raus, abschließen und zur Kabine. Hier mussten wir noch etwas warten, da unsere Kabine noch nicht fertig war. Als es endlich soweit war haben wir nur die Sachen abgestellt und sind sofort auf Deck 12 um die Ausfahrt von Travemünde zu sehen. Das dauerte allerdings dann noch einmal, gleichzeitig wurden wir mit einer traumhaften Aussicht belohnt. 




































Um 03:30 Uhr sind wir im Anschluss dann in einen komatösen Schlaf gefallen. Das Frühstück morgens haben wir verschlafen, den Brunch haben wir jedoch geschafft. Das Essen war o.k. Und gleichzeitig haben wir nette Menschen kennengelernt. Ein Mutter, Tochter, Freundin Gespann, welches mit einem gemieteten Camper in drei Wochen knapp 6.000 km fahren will und direkt neben uns ein Belgier und seine finnische Frau mit denen wir uns wunderbar über Finnland unterhalten konnten (auf englisch) und die uns ein paar sehr interessante Tips für unsere Reise gaben. Mein Englisch ist zwar nicht wirklich gut, gleichzeitig konnte ich mich den Abend über mit den beiden unterhalten ??. Wir hatten zu viert viel Spaß. 

Nach dem Brunch war so die Überlegung, was macht man den ganzen Tag auf so einer Fähre ⛴? Ralf wollte unbedingt in die Sauna und mich hat es auf das Deck verschlagen. Windgeschützt mit einem guten Krimi. Hier habe ich auch die drei Frauen kennengelernt. Sehr nett und auch hier haben wir viel gelacht. Ralf hat sich dann noch dazu gesellt und es war eine nette Runde, bis der Wind zu stark wurde, denn dann wurde es trotz Sonne zu kalt. Gleichzeitig habe ich zwischendurch immer wieder Bilder vom Wasser gemacht… keine Panik, ihr müsst nicht alle Wasserbilder anschauen, aber vielleicht ein paar… Der Sonnenuntergang ist nämlich atemberaubend, aber schaut selbst. 






































































Nach dem Abendessen waren wir noch eine Weile draußen und dann sind wir doch recht früh zu Bett. Um 07:00 Uhr klingelte der Wecker, raus aus den Federn, Frühstücken, wieder englisch quatschen, zusammenpacken die Sonne und die Ankunft in Helsinki fotografieren und um 09:15 Uhr kam dann die Ansage, bitte zu den Fahrzeugen. Alles ging recht schnell und so waren wir zügig von der Fähre und auf finnischem Boden. Hier haben wir uns direkt zum ca. 5 km entfernten Campingplatz aufgemacht, KF geparkt und erst mal eine lange heiße Dusche genossen. Wir Helden hatten nämlich nur einmal Wechselwäsche mit, aber zweimal an Bord geschlafen… ??. Da kam die Dusche auf dem Platz gerade recht. Vorher hab’s noch kurz einen Aufreger, denn wir haben das Anschlussstück zum Wasser tanken nicht gefunden (weil nicht dabei), also Wasser mit der Gießkanne auffüllen. Geht, ist aber nicht gerade komfortabel… Nach dem Duschen und umziehen sind wir dann los Richtung Centrum. Direkt am Campingplatz ist die Metro Station (2 Tages Ticket im Verbund A und B kostet 12 Euro, sehr human) und die Fahrt dauert ca 20 Minuten bis in die City. 
In der City angekommen mussten wir feststellen, dass der Stadtplan mit den Dingen die wir uns anschauen wollten in KF lag und eine Touristeninformation haben wir nicht gefunden. Also aufs Blaue los. War ein toller Tag mit 16.500 Schritten und vielen Eindrücken.






































































Wir sind jetzt platt und lassen den Tag in Ruhe ausklingen. Morgen gehts dann mit Karte wieder in die Stadt. Ach und einen Adapter haben wir auch kaufen können, klappt also jetzt auch besser mit dem Wasser. Und noch eines… Finnland ist sehr teuer…. Eine Kugel Eis, 4,50 Euro, 2 César Salat und zwei kleine Getränke, 46,- Euro… echt der Hammer… Schönen Abend euch… ??‍♀️??‍♂️??????

Evessen | Schopsdorf | Rathenow

Freitag nach getaner Arbeit haben wir uns von unserem wunderschönen Stellplatz in Everssen aufgemacht nach Schopsdorf (hinter Magdeburg) um die Zeit bis Sonntag an einem weiteren schönen Ort zu verbringen. Im Vorfeld reserviert, wir hatten ja geplant. Die Kontaktaufnahme mit unserem Gastgeber gestaltete sich als schwierig, wurden wir doch gefragt, ob wir über ein Buchungsportal kämen oder regulär zahlende Gäste seien ?. 

Aber auch hier der Reihe nach.  Wir verabschiedeten uns gestern aus Everssen mit diesem wunderbaren Blick auf Karl-Friedrich und genossen die Fahrt durch die Landschaft. In einem nahegelegenen Ort haben wir noch ver- und entsorgt und sind auf ein Hinweisschild zu einem der vielen Grenzdenkmäler gestoßen. 

Das wollten wir uns dann doch anschauen. Gruselig, einfach gruselig… oder Unvorstellbar, das trifft es besser. Zumindest für mich unvorstellbar, da ich mit dem ehemaligen Osten familiär keine Berührung hatte. Bei Ralf sieht das schon anders aus. Der Opa (väterlicherseits) wurde als Bauer enteignet und hat mit seiner Familie „rübergemacht“ , ebenso die Familie mütterlicherseits. Zufällig sind beide Familienteile im Rheinland gelandet und Ralfs Eltern (aus den Orten Schönebeck und Plossig) haben sich kennengelernt. Also nochmal Geschichte hautnah. 














Nachdem wir das Gesehen halbwegs verdaut hatten ging es dann weiter nach Schopsdorf. Von unterwegs hatten wir per WhatsApp und per Handy versucht den Gastgeber zu erreichen, leider erfolglos. Und so kam es, wie wir es irgendwie befürchtet hatten, wir standen vor verschlossener Tür. Also nochmal telefoniert und unser Sprüchlein auf dem AB hinterlassen. Siehe da nach 10 Minuten kam ein Rückruf und der junge Mann sagte uns zu in 30 Minuten vor Ort zu sein. War o.k., wir standen an der alten Schule in der Sonne. Was dann folgte war allerdings nicht mehr so schön. Der junge Mann kam (Typ Brat Pit, sagenhaftes Lächeln) und zeigte uns unseren Stellplatz. Im Hof, zwischen Landmaschienen und Gerümpel. Wir sollten an verschimmeltem Heu stehen und waren erstmal so sprachlos, dass wir uns freundlich auch an den Platz gestellt haben. Auf dem recht engen Hof standen dann noch ein Womo und ein Wohnwagen, nicht zu vergessen die Schweine – in einem aus unserer Sicht viel zu kleinen Stall für einen Ökohof. Den jungen Mann auf die Diskrepanz zwischen Werbung und Realität angesprochen kam ein: ihr müsst ja nicht hierbleiben. Gesagt getan, noch zwei Fotos geschossen, vorher den Stellplatz hier in Rathenow festgemacht und los. Das braucht’s nicht im Urlaub. 


In Rathenow angekommen haben wir KF abgestellt, uns noch etwas umgesehen und den Tag ausklingen lassen. Hier wollen wir erwähnen, dass es von unserer Gastgeberin Sophia Dehn grandios und nicht selbstverständlich war uns so spontan aufzunehmen. Dafür herzlichen Dank. Klasse! ??




















Heute – gemischtes Wetter – haben wir den Tag nach einem leckeren Frühstück mit einer kleinen Radtour begrüßt und hatten viel Spaß dabei. ?. Das ist die Kurzversion. Etwas ausführlicher geschrieben haben wir heute unsere Klapp-E-Bikes ausprobiert und eine kleine Runde im Naturpark Westhavelland gemacht. 23,8 km, 1h und 55 Minuten um den Hohennauener See.

Klingt erst einmal locker… war es aber nicht. Zuerst sind wir direkt am See entlang gefahren (sandiger Waldboden), dann ging’s über Kopfsteinpflaster ein paar Kilometer und dann sind wir irgendwie auf die Mountainbike Stecke geraten. Die letzten Kilometer Straße hatten wir dann einen Gegenwind von ca. 60 km/h… Grausam und… mein Hintern tat weh, einfach untrainiert… 
























Mit letzter Kraft zum Womo zurück, Räder verstaut und erstmal etwas kleines gegessen. Danach mit Mama telefoniert und auf einmal überfiel uns aus dem nichts eine derartige bleierne Müdigkeit, dass wir erstmal beide ins Bett sind. Echt grausam untrainiert… 

Aber wir arbeiten dran… Einen schönen Abend euch ????‍♀️??‍♂️

Thorr | Evessen

Auf dem Weg nach Berlin… 20 Jahre Mensch…

Und dann… dann wird der Mensch krank, alle Konzerte abgesagt… Gute Besserung Herbert Grönemeyer und auch gute Besserung den Mitgliedern der Band. 
Schade für uns, gleichzeitig eröffnet die Absage neue Möglichkeiten der Gestaltung in Berlin… aber, da sind wir ja noch gar nicht.

Gestern nach der Arbeit ging es – mit vielen, vielen anderen Menschen – auf in den Kurzurlaub. Wir waren darauf vorbereitet, aber es war doch mehr Stau als erwartet. Naja, was soll’s, Camper haben bekanntlich die Ruhe weg… Etwas Sonne war auch noch da, also alles gut. Und… die ersten 10.000 km hat Karl-Friedrich sehr gut überstanden und trotz grober Behandlung durch Ralf (ich sage nur erste Schramme am Gotthard, gell Ralf ?!) ist er ein super zuverlässiges Reisemobil, halt unseres!  






Nach gefühlt 35 Stunden… die es natürlich nicht waren, sind wir dann gestern hier in Evessen angekommen und haben einen traumhaften Stellplatz. Die Anfahrt war etwas tricky, es hat sich gelohnt…seht selbst.


















Stellplatz also super… aber wie es immer so ist, hier ein kleiner Auszug aus dem Kapitel „Pleiten, Pech und Pannen“. 

1. schön, dann können wir nachher ja noch kurz mit den Rädern los. Hast du die Fahrradhelme mitgenommen? Schweigen und Kopfschütteln ?

2. schön, dann können wir uns vielleicht nachher kurz mit den Rädern umschauen, wo liegen denn die Ladegeräte für die Akkus… laues Lachen von uns beiden, die liegen natürlich zu Hause… ??

3. KF ausgerichtet, irgendwann gestern Abend ins Bett, schlecht geschlafen, bis uns auffiel, dass unsere Köpfe tiefer liegen, als die Füße ?… also Kopf und Füße getauscht und super geschlafen. Heute Morgen KF neu ausgerichtet und freuen…. ??

Nach einem leckeren Frühstück haben wir uns auf die Socken gemacht. Ein kleiner Spaziergang sollte es werden… 8,5 km waren es dann (13.182 Schritte für mich ??). Auch hier wieder wunderschön. Landschaftlich nett und zwischen riesengroßen Bäumen gibts auch Kultur und Humor. 




























Viele Eindrücke und viele Schritte… jetzt wird gekocht und dann lassen wir den Abend ausklingen… 



Bis morgen ????‍♀️??‍♂️

Flensburg | Hamburg

Nach einem leckeren Frühstück haben wir uns am Dienstagmorgen auf, Richtung Hamburg gemacht. War die Hinfahrt nach Flensburg über die große Nord-Ostsee-Kanal Brücke sehr, sehr stürmisch, so war die Rückfahrt gerade zu langweilig ?. 






In Hamburg angekommen hatten wir das Glück in St. Pauli am Fischmarkt in der ersten Reihe direkt an der Elbe einen Stellplatz zu bekommen. Große Freude! Weniger große Freude hat uns der Regen gemacht, der scheinbar diese Woche unser ständiger Begleiter sein soll. Allerdings kommt es immer darauf an, was man daraus macht. 

















Also erstmal etwas abgewartet und dann die Regenpause genutzt und an den Landungsbrücken Richtung Elbphilharmonie spaziert. Von dort aus ging’s quer durch die Innenstadt zum Hobbenköök wo wir uns mit unseren Hamburger Freunden C&D getroffen haben. Wir hatten einen sehr vergnüglichen Abend und haben extrem lecker gegessen. 

Der zweite Tag Hamburg fing im Regen (was sonst…) an. Wir hatten für 14:00 Uhr die Stadtführung mit Elbphilharmonie gebucht und wollten uns vorher noch die Helmut Schmidt Ausstellung anschauen. Also warm eingepackt losmarschiert. Auf dem Weg zur Schmidt Ausstellung haben wir uns erstmal den alten Elbtunnel angesehen. Mit dem alten Autofahrstuhl nach unten und staunen. Sehr beeindruckend… 










Wieder über Tage angekommen sind wir noch an St. Michaelis vorbeigeschländert bis uns auffiel, dass die Zeit was knapp wird, wenn wir vor der Stadtführung noch zu Ausstellung wollen. Also die Schrittfrequenz erhöht. Nun ist das in einer fremden Stadt so eine Sache mit der Navigation… Nach einigen Irrungen haben wir aber doch noch unser erstes richtiges Ziel erreicht (kurz vorm Hypervetilieren, weil a) sehr warm angezogen und sehr schnell gegangen und b) nichts zu trinken mit ??). 
Dafür hat sich die Ausstellung aber gelohnt. Vieles nochmal neu erfahren, vieles was gar nicht bekannt war. 






Von der Ausstellung ging’s dann flugs zum Sandtorkai, wo wir uns mit dem Stadtführer Stefan getroffen haben. Bis zur Elbphilharmonie waren wir eine Gruppe mit 6 Teilnehmenden, danach nur noch zu viert. Super! Wir haben in knapp drei Stunden zu Fuß sehr viel über Hamburg erfahren und können das gar nicht alles wiedergeben. Manchmal sagen aber Bilder bekanntlich mehr als 1000 Worte…


































Nach dieser unglaublichen Tour haben wir die nächste Bratwurstbude sprichwörtlich überfallen ??. Gut gesättigt  ging’s dann erstmal zu KF zurück, wo wir unsere leckere Erbsensuppe vergenußwurzelt haben. Am Abend wollten wir uns dann noch das Erotik Art Museum in St. Pauli anschauen, aber das was wir da gesehen haben hat weder den Namen, noch die Aufmerksamkeit verdient. Also sind wir zu Reperbahn gegangen, einmal hoch und einmal runter und haben dann gesehen, dass Hamburger Dom ist (Dom = Kirmes). Also noch über den Dom geschlendert, ein paar Pfeile fliegen lassen und dann über die Davidwache wieder zurück zu KF. Alles in allem waren wir 17 km unterwegs und sind nur noch ins Bett gefallen… Gleichzeitig hat es sich sowas von gelohnt… ??



















Und Donnerstag gehts nach Büsum ????‍♀️??‍♂️

Bergheim | Flensburg


Urlaub! Doch vor dem Urlaub noch was Arbeit. Nicht nur die normale im Job, sondern auch die daneben. Wir hatten am letzten Wochenende einen wunderbaren Kunsthandwerkermarkt in Köln-Porz auf dem Engelshof. Wir sind dort immer zweimal im Jahr und stellen unsere Kunst aus. Also Samstagmorgen in aller herrgottsfrüh aufgestanden (Auto war Freitagabend schon „ready“) und hinfahren, aufbauen, zehnmal überlegen, ob nicht Zuviel auf den Tischen steht, umräumen und auf die ersten Schau- und Kauflustigen warten. 

Samstag war es „saukalt“, sind wir morgens doch tatsächlich mit Schnee auf dem Auto gestartet. Also ein sowas von typischer 01. April! Dementsprechend waren auch wenig Besucherinnen und Besucher auf dem Markt. Also rasch nach Hause, leckere Erbsensuppe essen, vorm Kamin wärmen und ab ins Bett. Sonntag war wärmer und deutlich besser. Nach dem Abbau ging’s nach Hause, wo wir unser Glas in KF geladen haben und dann sind wir noch los Richtung Flensburg. 


Wir wollten noch bis ungefähr hinter Hannover kommen, was uns auch gelungen ist. Der Plan war auf einem Autohof zu übernachten… Pläne sind dazu da geändert zu werden, denn auf einmal standen da Schranken und der Zutritt wurde für 20,- bis 25,- Euro gewährt. Das ist uns dreimal passiert und um 01:30 Uhr haben wir dann gesagt, ein Parkplatz neben der Autobahn tust auch. 




Erstaunlicher Weise haben wir (also zumindest ich ?) sehr gut geschlafen und nach einem guten Frühstück ging’s weiter nach Flensburg. In Flensburg hatten wir einen Stellplatz direkt am Hafen. Leider mit viel Regen und gleichzeitig kommt es immer darauf an, was man daraus macht. 






Nach einem Stadtbummel (im Regen) und einer kleinen Ruhephase in KF haben wir uns für das Ereignis zurechtgemacht, weswegen wir uns auf den Weg nach Flensburg gemacht hatten. Schaut selbst…


Ein unglaublicher Abend mit tollen Künstlern im Deutschen Haus in Flensburg. 






Nach dem Konzert gemütlich zurück zu KF und dann war es das… 


Bergheim | Erfurt | Dassel

Montag ging es los… los mit Vorbereiten. Karl-Friedrich aus dem Winterschlaf geholt, fit gemacht und wieder eingerichtet. Ach… was für eine Freude, endlich wieder los… Selbst die Tatsache, dass wir erst einmal „nur“ zum Arbeiten nach Erfurt unterwegs sein werden, hat die Freude nicht getrübt ??. 

Also alles Wichtige einladen, die Arbeitssachen nicht vergessen, Lebensmittel auch nicht und dann auf zum tanken… Was für eine Freude ?. Dazu muss ich jetzt nichts mehr sagen…

Dienstag ging es dann tatsächlich los. Am frühen Morgen auf nach Erfurt. Haus und Katze (wie immer) in treue Hände übergeben – Danke ihr zwei ❤️❤️.

In Erfurt haben wir – ganz in der Nähe unserer Geschäftsstelle – den Wohnmobilstellplatz „Erfurt Tor zur Stadt“ angesteuert. Sehr neu, sehr schön, großzügige Sanitäranlagen, echt klasse und… außer uns war niemand dort.



In Erfurt selbst konnten wir einige Termine im mobilen Arbeiten erledigen, für andere waren wir in unserer Geschäftsstelle. Dienstagabend und Mittwochabend haben wir uns mit Freunden getroffen, was nach langen zwei Jahren einfach nur schön war. Uwe, Yvi, Florian ❤️???‍♂️??‍♀️. 












Donnerstag noch gearbeitet und auch hier wieder Menschen getroffen, die wir gefühlt eine Ewigkeit nicht gesehen haben. Steffi, Achim, Jürgen, das war soooo schön, endlich wieder live und in Farbe ?. 

Und dann ging’s endlich los in den Kurzurlaub. Geplant hatten wir (über staybetter gebucht) in Dassel zu übernachten und in Ruhe dort hin zu fahren. Also gemütlich in Erfurt los. Alles was dann kam war nicht mehr gemütlich. Ich gebe zu, dass ich tatsächlich etwas Angst hatte. Wir sind in ein Unwetter vom Feinsten geraten und konnten zum Teil nur mit ca. 50 km/h fahren. Der Wind hat an KF gerüttelt und gezogen, aber mein Held ??‍♂️ hat uns sicher durch das Unwetter gefahren, so dass wir natürlich viel später als geplant aber trotzdem glücklich an unserem Stellplatz angekommen sind. Wir haben es sogar geschafft KF noch auszurichten. 






Und dann erreichte uns die Nachricht von diesem Wahnsinn. Uns fehlen die Worte… Daher…aktueller denn je unser Aufkleber auf KF!

Trotzdem waren wir ja froh angekommen zu sein und da wir tagsüber wenig gegessen hatten gab es noch Abendbrot und dann war der Tag (nach Ansetzen des Brötchenteigs) zu Ende. 

Heute war dann erst einmal lange ausschlafen und mit einem wunderbaren Frühstück mit selbst gemachten Brötchen aus dem Omnia in den Tag starten. Mit Mama ❤️❤️❤️ telefoniert und fertig gemacht zum spazieren gehen. Auf dem Spaziergang haben wir unsere Gastgeber getroffen. Sehr cool, dass es Menschen gibt, die solch eine Möglichkeit der Übernachtung anbieten. Danke dafür! Das Wetter war spannend… seht selbst…






















Kurz vor dem nächsten Unwetter wieder zurück und in KF gemütlich gemacht ??. 






Frisch war’s…, aber… wir hatten ja noch die Thermoabdeckung in der Garage. Also die nächste Schneeregenpause abgewartet und raus um KF seine Haube anzulegen… Uiiiii war das kalt… Also flott gearbeitet und dann wieder ins Warme zurück. 

Im Omnia kann man nicht nur backen, sondern auch wirklich lecker kochen. Heute Abend gab es Kichererbsenpüree mit Paprika und Möhren mit Käse überbacken. Lecker!!! 








Morgen geht es zu den Alpakas vom Ellerhof. Dort dürfen wir morgen übernachten und Sonntag gehts dann zur Wanderung mit den Alpakas. Große Vorfreude… Bis dann ??‍♂️??‍♀️

Anhängerkupplung und SuperSense

Schon lange nichts mehr geschrieben…der Weihnachtsmarkt, den Laden ausräumen (ja, wir haben unseren Laden auf Burg Satzvey aufgegeben…)

Jetzt mal wieder, zu Beginn der neuen Session (für die Rheinländer, nicht Karneval, Camping ?)einen Technikblog.

Anhängerkupplung

Als wir KF bestellt haben, wurde er direkt mit einer Anhängerkupplung konfiguriert. Ihr kennt das ja, geliefert wird dann schon mal was anderes. Das Teil hatte eine lange Lieferzeit….

Es wurde dann im letzten Jahr, nach unserem Urlaub nachgerüstet. Jetzt können wir uns also verlängern und zu gegebener Zeit die Vespa auf dem Hänger mitnehmen. Der andere Vorteil, der Garagenboden (das ist der Kofferraum eines WoMos) ist jetzt noch höher belastbar. Dies hilft, denn Glas ist nun mal schwer und wir werden mit KF ja auch auf Kunsthandwerkermärkte fahren….

Zu diesem unspektakulären Thema ein paar Bilder:






Super Sense

Wie viel Wasser haben wir noch im Tank? Reicht es noch für die 1,5 Tage oder müssen wir nachfüllen…?
Wenn man aufs Gewicht achten muss, nicht nur auf das eigene, sondern auch das von KF, ist die Frage des Wasserbunkerns nicht außer acht zu lassen.
Die „Standardanzeige“ in einem WoMo ist da eher ein besseres Schätzeisen…25%, 50%, 75%, voll…mehr ist nicht. Bei einem 100 Liter Tank ganz schön viel Spielraum…
Wie ihr rechts seht, geht es jetzt Liter genau.

Der Einbau ist recht einfach, wir haben uns von den Fachleuten in der Werkstatt erst mal eine 12Volt Leitung zum Wassertank legen lassen.



Das System besteht aus dem Sensor, der übrigens per Bluetooth die Daten an die App sendet. Bild siehe oben.
Weiterhin aus einem Schlauch und dem Verschluss.
Der Schlauch muss beim Einbau auf die Tankhöhe gekürzt werden.

Begonnen wird in der Ermittlung des Durchmessers für die Sensorverschraubung, dann am einfachsten mit einem Kegelbohrer das Loch in den Tank bohren.


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Danach wird die Höhe des Tanks gemessen und der Schlauch dementsprechend gekürzt.








Um den Verschluss besser auf den Schlauch zu bekommen sollte der Schlauch in warmem Wasser weich gemacht werden.
Dann nur noch in den Sensor einrasten, einsetzen und verschrauben. Zum Abschluss nach den Strom anschließen.
















Die Bluetooth Verbindung lässt sich leicht herstellen. Zum ersten Kalibrieren muss der Tank einmalig komplett gefüllt werden…
Danach einfach in der App schauen wie viel Wasser noch vorhanden ist.
Die App berechnet auch eine Prognose wie lange das Wasser noch reicht.

Viel Spaß




Neuharlingersiel | Carolinensiel | Harlesiel und zurück | zu Fuß ?


Unglaublich, aber wahr… Knapp 20 Kilometer und das ohne Zwang, Bedrohungen, Erpressungen… NEIN echt freiwillig… Aber von vorne…. 

Freitag hatten wir einen wunderbaren Tag im BadeWerk hier in Neuharlingersiel. Sauna, Massage, also eher der Faulenzertag… Heute wollten wir dann etwas spazieren gehen ????. 
Da ich noch was aus der Apotheke benötigt habe (wenn Frau den Kopf nicht beim packen, sondern schon in Urlaub hat ?) und es in Neuharlingersiel keine gibt dachten wir, lass uns gemütlich nach Carolinensiel laufen, einkaufen und dann wieder gemütlich über den Deich zurück. 

Guter Plan, wenn man nicht bummelt, kein Geburtstagsvideo für einen Freund drehen würde, zu lange und zu gemütlich frühstückt um dann festzustellen, dass die Apotheke in Carolinensiel (8! Kilometer entfernt) um 13:00 Uhr schließt. 
Also rein in die Wanderschuhe ?, dem Wetter entsprechend angezogen (viel zu dick) und los. Da wir doch – für meine Verhältnisse – stramm gegangen sind, gibt es vom Hinweg nur ein paar Bilder. 


















Geschafft! 12:47 Uhr waren wir vor der Apotheke. Ralf recht locker und lässig, ich kurz vorm Hyperventilieren ?. Das war ein sehr deutlicher Hinweis, dass ich mich mehr bewegen sollte! Tief Luft geholt, rein in die Apotheke und wieder (mit Beute) raus. Und dann sind wir auf die phantastische Idee gekommen nach Harlesiel zu laufen und von dort über den Deich zurück. Aber erst nochmal was Carolinensiel geschaut. 










Auch in Harlesiel gab es das ein oder andere zu sehen, grundsätzlich empfanden wir beide Städte doch als ziemlich trostlos. Das mag am Wetter gelegen haben und an den vielen geschlossenen Cafés aber irgendwie hat uns das hier nicht wirklich angesprochen. 










Also, auf zum Rückweg. Auch Ralf war jetzt nicht mehr ganz so locker unterwegs und der Weg am Deich, auf dem Deich und neben dem Deich zog sich ganz schön hin. Während wir also gegangen und gegangen sind, könnt ihr euch die Zeit mit diesem Suchbild vertreiben. Auf was genau sind wir da zugesteuert?


Na, noch keine Idee ?? Na klar doch, ihr wisst es bestimmt… genau… Schafe ? ? ? und davon nicht wenige… Aber schaut selbst ? (nicht nur Schafe waren zu sehen ?)..






















Irgendwie haben wir es dann doch noch zu KF geschafft, Schuhe aus, Jacke aus und erst mal 30 Minuten nix tun. Wir waren so platt, dass wir überlegt haben das Essen im La Mer abzusagen. Glücklicherweise war es nur eine Überlegung, das wäre sonst wirklich schade gewesen. 

Noch ein Wort zum Campingplatz an sich. Für einen Kurztrip ist er o.k. im Herbst oder Winter. Längere Zeit würden wir hier nicht verbringen wollen, hier Zäunen sich alle ein! Das hat eine unangenehme Atmosphäre. Schade






Aber zurück zu unserem Abschluss des Tages. Frisch gemacht, die müden Knochen wieder in die Ausgekleidung geworfen und los. Und was können wir euch berichten… es hat sich wieder gelohnt… 












Auf dem Rückweg noch die Stimmung eingefangen und jetzt gehts gleich ins Bett. Gute Nacht euch und eine gute Zeit bis wir uns wieder melden. 

 

Thorr | Witten | Neuharlingersiel

Gestern Morgen um kurz nach 07:00 Uhr klingelte der Wecker ⏰. Unser Kurztrip an die Nordsee konnte starten. Und wie das immer so ist, es fällt einem dies noch ein und dann das noch, also sind wir erst kurz vor 09:00 Uhr dann auch tatsächlich losgefahren. Möglich wird so ein Trip weil unsere Freunde Evelyn und Peter sich sowohl um unser Haus und Hof kümmern, als auch unsere Murmel versorgen und bespaßen. Vielen lieben Dank euch beiden ❤️??.

Zuerst ging es jedoch nach Witten. 






Witten? wieso Witten? Naja, am kommenden Montag geben wir Karl-Friedrich auf dem Rückweg aus unserem Kurzurlaub in Witten bei der Firma BD Wohnmobil Elektrotechnik ab, wo KF seine Luftfederung, sein Solar, seinen Wechselrichter, seine Lithiumbatterie, etc. bekommt. Dazu gibt es aber im Nachgang einen gesonderten Blog. Während ich heute Morgen schreibe, macht Ralf gerade Frühstück ????. Aber zurück zum Blog. Also sind wir mit KF und unserem Auto nach Witten gefahren und haben das Auto dort stehen lassen bis Montag. 

Von Witten aus ging’s dann nach Neuharlingersiel. Zwischendurch hatten wir eine Menge Regen und Nebel, 

vor Ort angekommen riss die Wolkendecke aber zumindest kurz auf. 







Bevor wir am Campingplatz angekommen waren, hatten wir noch Diesel für 1,49 Euro getankt. Der Wahnsinn, liegen die Preise doch zum Teil über 1,60 Euro. 
Am Campingplatz rein zur Anmeldung und ärgern… Der Platz war bereits Inclusive Strom bezahlt. An der Anmeldung erklärte uns dann eine nette junge Dame, dass auf unserem Stellplatz dies nicht gelten würde (EDV Fehler) und der Strom nach Verbrauch abgerechnet wird. Auch das Frischwasser muss entweder mit der Kanne in den Tank vom Womo eingefüllt werden (zig mal laufen), oder man kann für 5 Minuten ein Euro Frischwasser an der Zapfsäule vorm Platz ziehen. Unsere Raucherkasse (wir rauchen seit über 5 Jahren nicht mehr, sparen aber jeden Tag das Geld zum Reisen) gibt es her, also für drei Euro Frischwasser gezapft und ab zum Stellplatz. 


Abgestellt, Strom angeschlossen und dann raus auf den Deich und ran ans Wasser, welches auch gerade da war und die Umgebung erkunden. 


















Kurz entschlossen haben wir dann gestern Abend noch im Restaurant La Mer reserviert um essen zu gehen.  Die beste Idee überhaupt. Es gab erst einmal, als Gruß aus der Küche eine Hühnerbrühe mit Einlage. Danach als Vorspeise (leider zu schnell gegessen und kein Bild gemacht ?) Schafskäse mit Gemüse und Kräutern überbacken. Als Hauptgang gab es einmal Seezungenfilets mit Aioli-Dill-Creme und Estragonkartoffelstampf und einmal den Matrosenteller (drei Schweinefiletmedaillons mit Champignons-Knoblauch-Sauce und Bratkartoffeln. Ein Gedicht, jedes Gericht für sich Extraklasse, so dass wir das La Mer nur empfehlen können. Von 5 möglichen Sternen würden wir 6 vergeben. Für Samstag haben wir bereits wieder reserviert. 
















Mit vollem Bauch (ohne Nachtisch) sind wir dann gemütlich zum Stellplatz (mit einem kleinem Umweg über den Hafen) zurück gewandert. 
















Nach einer wunderbaren Nacht, einem leckeren Frühstück, dem Bolg schreiben geht es jetzt gleich ins BadeWerk zu Sauna und bereits gebuchter Massage. 

Euch einen tollen Tag und bis zum nächsten Blog.

Es grüßen herzlich Ralf und Elke ??‍♂️??‍♀️

Reifen und OSRAM NIGHT BREAKER LED

Reifen

Wie Elke ja im letzten Blog geschrieben hat, hatte Karl-Friedrich einen „schleichenden“ Plattfuß.
Die Menschen von All-4-Action in Kerpen haben uns unkompliziert und schnell weiter geholfen.








Es war eine Schraube, zum Glück nicht zu nah an der Flanke, so dass der Reifen repariert werden konnte…
Noch mal mit nem blauen Auge davonkommen…


OSRAM NIGHT BREAKER LED

Ein Transporter, ein Ducato ist ja eigentlich nichts anderes, mit LED Beleuchtung?!?
Ja warum nicht, nach ein paar YouTube Videos haben wir uns dazu entschlossen und „erstmal“ welche für das Abblendlicht bestellt. Die NIGHT BREAKER sind für den Ducato zugelassen und da sowohl im Abblend- als auch im Fernlicht die selben H7 eingebaut sind, sind alle austauschbar. Die ABE kann man bei Osram auf der Webseite runter laden.
Um es vorweg zu sagen, dass Licht ist der Hammer…

Hier mal eine Anleitung zum Einbau, es dauert ca. 20 Minuten.


Angefangen habe ich auf der linken (Fahrer) Seite. Der Scheinwerfer muß nicht ausgebaut werden, mit ein wenig Finger verbiegen geht es auch so.
Als erstes wird die Gummikappe entfernt und der Stecker abgezogen. Die H7 Birne kann dann herausgezogen werden. Die LED hereinfummeln und einklinken, Stecker drauf und fertig.






Dann mal schnell testen…und feststellen, ups Fernlicht ausgebaut….
Also das ganze noch mal, dann klappt es auch mit dem Abblendlicht ?.

Nicht vergessen die Gummikappe wieder hinein zu fummeln…





Mal ein Bild zum Vergleich, H7 und LED…




Für die Beifahrerseite muss man den Scheinwerfer ausbauen, durch die ganzen Einbauten hinter dem Scheinwerfer ist es schlicht zu eng…
Dafür „einfach“ nur zwei Schrauben lösen, den Scheinwerfer zur Mitte ruckeln und nach oben ziehen.






Jetzt ist es ganz einfach, ohne Fingerverbiegen, Gummikappe ab, Stecker runter, Birne raus, neue rein, Stecker drauf, das Kabel und den Stecker „verstauen“ und mit der Gummikappe wieder verschließen…












Der Scheinwerfer muss jetzt „nur“ noch in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut werden…
Schaut selber, wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Das erste Bild zeigt das alte „Original“, im zweiten die LED Scheinwerfer, im dritten Bild sind die „gelblichen“ Scheinwerfer das Fernlicht, noch?






Glasfestival Wertheim


Wunderbar! Wir haben die Einladung zum Glasfestival in Wertheim sehr überraschend bekommen und uns ziemlich spontan entschieden dort auszustellen. Vielen Dank an Petra Pepper für die Vermittlung. 

Ich war in der Woche vor dem Festival beruflich in München und musste Ralf daher mit der ganzen Packerei von KF alleine lassen (ein leicht schlechtes Gewissen hat sich da bei mir eingestellt, aber nur leicht *schmunzel). In Karl-Friedrich geht glücklicherweise eine Menge rein und Ralf hat seine Fähigkeiten in Sokuban deutlich unter Beweis gestellt. Karl-Friedrich war noch nie so ausgelastet wie hier. 




Donnerstagmorgen ging es dann für Ralf los auf nach Wertheim (den Umweg über die Waage hat Ralf sich aus Zeitgründen gespart *zwinker). Wir hatten zuvor unseren Stellplatz bei Azur Camping Wertheim reserviert und Ralf ist erst einmal zum Stellplatz gefahren und hat auf den Anruf für das GO zum Standaufbau gewartet. 




Also Anruf bekommen, vom Campingplatz zum Rathaus fahren, Platz begutachten und Stand aufbauen. 






Eine traurige, einsame Nacht auf dem Campingplatz nimmt aber auch irgendwann ein Ende und der Markt startete Freitag um 11:00 Uhr mit einem wunderbaren Stand von uns. Wer unsere Webseite für unsere Glaskunst noch nicht kennt… 

www.glaszeiten.de



Nach Ende der Schulung am Freitag ging es für mich dann von München mit dem Zug nach Würzburg. Ziemlich anstrengend in einem VOLL!besetzten Zug (klar Freitagmittag) mit Maske und halt eben vielen Mitreisenden. 
Die Idee war, pünktlich abzufahren, um den Bus in Würzburg zu bekommen, der mich dann nach Wertheim bringen sollte. Tja, wie das so oft mit Ideen und Wünschen ist… 

In München hatten wir 20 Minuten Verspätung, weil eine Tür des Zuges nicht zuging. aaahhhhhhh… Nachdem wir dann endlich losgefahren waren, mussten wir in Nürnberg erneut pausieren. Diesmal waren es gleich zwei Themen. Einmal der Defekt an der Tür, der untersucht werden musste und dann ein Polizeieinsatz im Zug. Die Zeit für den Bus (war ja mit etwas Puffer geplant) wurde immer kürzer. Also ankommen in Würzburg, mit Koffer rennend das Bus Terminal suchen (eigentlich war der Bus schon weg), den Bus sehen und reinspringen. Kurz vorm Hyperventilieren noch 7,40 Euro für die Fahrkarte bezahlt und dann auf nach Wertheim. Dort „nur noch“ durch die Kopfsteinpflasterfußgängerzone mit einem Rollenkoffer und dann war es endlich da, das Schild, welches mir sagte, ich bin angekommen. 

Mann begrüßt, trotz Kundinnen am Stand geknutscht und erst einmal ankommen und Luft holen.
Um 18:00 Uhr war der Markt zu Ende, Zelt verschließen und auf zum Campingplatz. Ralf hat sich dankenswerterweise um meinen Rollkoffer gekümmert, so dass ich den 30 minütigen Weg entlang der Tauber bis zum Platz wirklich genießen konnte. 




Seit unserem Italien Urlaub das erste mal wieder in Karl-Friedrich übernachten… Einfach unbeschreiblich und wunderbar. Der Morgen wurde mit einer wunderbaren Aussicht begrüßt (wobei die Nacht schon etwas frisch war).








Nach dem leckeren Frühstück ging es dann gut gelaunt und warm eingepackt in Richtung Wertheim, wo wir um 10:30 Uhr unseren Stand geöffnet haben und um 11:00 Uhr das Festival an diesem Samstag startete. 

Wir hatten Glück, nachdem sich der Hochnebel verzogen hatte kam tatsächlich die Sonne hervor und hat das getan, was sie an dem Tag tun sollte… unser Glas zum Scheinen bringen. 














Kooperation mit Petra Pepper


Wir arbeiten zwischendurch immer mal wieder mit anderen Glaskünstler:innen zusammen. In diesem Fall mit Petra Pepper. Petra hatte auf Facebook ein Foto unserer Castingformen gesehen und einfach in den Kommentar geschrieben: „das will ich auch“. Also dachte ich, schreib mal zurück: „komm vorbei“. Aus diesem kleinen Austausch ist eine wunderbare Kooperation entstanden.

Der Poseidon im Bild ist unglaublicherweise eine Glasperle und die Welle auf der er sitzt ist von Petra in unserer Werkstatt, mit fachlicher Unterstützung durch uns, gefertigt worden. 
Wir finden eine wirklich geniale Arbeit!

Nachdem der Markt am Samstag zu Ende war wurden wir von den anwesenden Glaskünstler:innen eingeladen mit ihnen zusammen den Abend ausklingen zu lassen, was wir sehr, sehr gerne getan haben. Die Details bleiben unser Geheimnis, aber es war ein wunderbarer Abend. Kulinarisch ebenso, als auch im Austausch. 

Der Rückweg zum Campingplatz an der Tauber entlang war diesmal im Dunkeln und hat uns wunderbare Ausblicke sehen lassen.











Sonntagmorgen haben wir dann (nachdem die Dusche im Waschhaus nur noch kaltes Wasser produziert hatte) mit Bootsunterstützung gefrühstückt, was ein wenig versöhnlich war. 


Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen des Festivals. Viele interessante Objekte, viele neue Impulse, etliche Vorführungen und Preisverleihungen. Sehr zu meiner Überraschung wurde ich in die Jury des Glasperlenwettbewerbes berufen. Neben dem Publikum war auch eine Fachjury gefragt, die zum einen ihre Wertung abgegeben hat, zum anderen auch einen Förderpreis vergeben durfte. Dies mitzuerleben und mitzugestalten war extrem spannend. Danke dafür. 




















Nach dem Markt haben wir dann abgebaut, zusammengepackt uns tausendmal von allen verabschiedet und sind tausendmal von allen anderen verabschiedet worden. Wir sind dann gut gelaunt wieder mit Karl-Friedrich auf den Campingplatz gefahren. 

Wir haben den gleichen Stellplatz bekommen, Karl-Friedrich ausgerichtet (so gut wie nie zuvor) und uns zum Abschluss noch einen Campari auf Eis gegönnt, bevor wir noch eine kleine Brotzeit zum Abend eingenommen haben. 




Montag (Urlaubstag) ging es dann nach einem sehr späten Frühstück in aller Ruhe mit Karl-Friedrich wieder nach Hause zurück. Allerdings mussten wir feststellen, dass wir ein Reifenproblem haben. Einer unserer Reifen will partout seinen Druck nicht halten, was bedeutet, dass wir uns zum Reifenhändler aufmachen müssen und hoffen, dass es mit einer Reparatur getan ist. Wir werden sehen und halten euch auf dem Laufenden. 

Ach ja und… nach Wertheim ist vor Wertheim, so dass wir uns dort nächstes Jahr wieder sehen werden… 


Bad Krotzingen (DE) – Teningen (DE) – und nach Hause (DE)

Sonntag, wir sind zu Hause. Aber zuvor sind wir noch von Bad Krotzingen am Freitag über Freiburg nach Teningen gefahren. Dort haben wir über Stay Better auf einer Wiese bei einem wunderbaren Bauernhof übernachtet. 

Freiburg war schön. Wir hatten tolles Wetter und haben am neuen Stadion auf dem Womo-Stellplatz geparkt und sind dann mit der Tram in die Stadt gefahren. 
Freiburg wimmelt nur so von unterschiedlichen Menschen umso verwunderter und auch entsetzt waren wir ob der übermächtigen rechten Hetze auf Wahlplakaten.




Nach dem Versuch für Ralf noch ein paar Womo-Birkenstocks zu kaufen (kläglich gescheitert, was sicherlich an der Kompetenz der sehr jungen Verkäuferin lag) und dem erfolgreichen Kauf von zwei Womo-Bademänteln sind wir dann weiter nach Teningen gefahren, wo wir uns zur letzten Urlaubsübernachtung angemeldet hatten. Ein toller Hof, Milch, Fleisch, Wurst, Obst, Marmelade, Wein, Brot und Sekt, alles aus der eigenen Produktion. Wir haben nochmal gut eingekauft. Und dann ging’s auf diesen wunderbaren Platz… schaut selbst…


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Der Morgen danach. Ein letztes Frühstück und dann ging es ca. 500 km wieder nach Hause. 

Ein unglaublicher, toller, faszinierender, wunderbarer, traumhafter Urlaub ❤️. Wir wurden zu Hause nicht nur von unserer super betreuten Miezekatze ?‍⬛ empfangen, sondern unsere Freunde Evelyn und Peter haben uns auch direkt zum super leckeren Essen eingeladen. Also noch was gequatscht, gelacht, erzählt und dann ab ins eigene Bett, welches von Murmel direkt zum allgemeinen Katzenkorb erklärt wurde. 

Heute noch waschen, aufräumen und was man nach dem Urlaub so tut und ab morgen gehts wieder normal weiter. Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt. Liebe Grüße an alle, Ralf und Elke ??‍♂️??‍♀️


Faido (CH) – Bad Krotzingen (DE)

Karl-Friedrichs erster 2000der! ⛰ 

Gestern, nach einem guten Frühstück,  haben wir uns auf nach Bad Krotzingen gemacht, wo wir heute den ganzen Tag in der Therme verbracht haben, aber der Reihe nach. Zwischen Faido und Bad Krotzingen liegt nämlich der Gotthard. Und diesmal haben wir so geplant, dass wir mit ausreichend Zeit im Rücken mit KF über den Pass fahren konnten. 
Mir war nicht ganz geheuer, weil ich mir nicht sicher war, ob KF vielleicht doch zu groß ist (seufz…), Ralf war total cool und gelassen. Kein Problem hieß die klare Aussage. 


Gespült, uns und KF fertig gemacht und losgefahren. War schon „komisch“ nicht auf die Autobahn zu fahren und Rosa permanent zu widersprechen!

Rosa ist übrigens unser Navigationssystem ??. Also der Autobahn gewunken und dann, dann haben wir ihn zu ersten Mal von unten gesehen. Schon beeindruckend. Gibt eine gute Dokumentation als Spielfilm darüber.



Die ersten Kurven waren – zumindest für mich – sehr herausfordernd. Wir hatten vorher ausgemacht, dass Ralf fährt und ich die Bilder mache. Wenn Frau aber nicht selbst fährt sieht es von der Beifahrerseite immer enger und gefährlicher aus, als es ist. Und dann kam die Herausforderung. Ein Umleitung und einmal falsch abgebogen und wir steckten fast fest. Die Straße wurde immer kleiner und die Häuser bewegten sich auf KF zu. Uff…Wir haben’s geschafft, vor lauter Aufregung gibt es davon aber keine Fotos, nur von der ersten Schramme von KF ?.


Nachdem wir also den ersten Schreck hinter uns hatten, waren wir wieder auf dem richtigen „Zubringer“ zum Gotthard. Ich hätte am liebsten nach jeder Kurve (und es waren viele) halt und neue Bilder gemacht. Jede Aussicht war anders, hatte etwas anderes besonderes, einfach wunderbar… Jetzt wollen wir euch nicht mit allen Fotos langweilen, aber ein paar sind es schon…


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Auf dem Pass angekommen haben wir festgestellt, dass wir auch auf 2100 Metern hätten übernachten können (an einem kleinen Bergsee), aber der Fortschritt in Form von Windrädern auch am Gotthard nicht halt gemacht hat. Wir sind uns nicht ganz sicher, aber wir haben ca. sieben Stück gezählt. 

Was man auf den Fotos nicht sieht sind die vielen anderen Menschen, die auch auf dem Pass waren… Zwei Frauen, ein Mann. Er gelangweilt, die beiden ein Foto nach dem anderen an den seltsamsten Stellen gemacht, das ältere Paar in einem echt schmucken Oldtimer, er standesgemäß mit Kopfbedeckung, sie mit Haaren vom Winde verweht. Die Gruppe ausländischer Mitbürger, die viel Spaß hatten, weil der Wind ihnen alle Tücher durcheinander gewirbelt hat, viele Motorrad Fahrende, und, und, und…

Irgendwann war dann auch für uns der Zeitpunkt um weiter zu fahren. Die Fahrt runter war nicht ganz so spektakulär, aber auch hier gab es einiges zu sehen. 


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Den Abstecher nach Andermatt haben wir verschoben und sind dann recht zügig weiter Richtung Deutschland gefahren.

Ein Zwischenstopp noch an einer Autobahnraststätte (Wundern über 1,95 Euro pro Liter Diesel…) und Toblerrone und ein Schweitzer T-Shirt erstanden. An der Raststätte war auch ein echtes Kunstwerk aus Schrott zu bestaunen. Davon gibt es unter diesem Link hier noch mehr zu sehen. Schon interessant, was man alles machen kann. 






Vorbei am Vierwaldstätter See sind wir dann in Basel doch noch in einen etwas dickeren Stau geraten, waren aber gegen 17:00 Uhr hier in Bad Krotzingen. Ein kleiner Stadtbummel, lecker essen im Roten Lamm! Und dann war der Tag auch langsam zu Ende. Schließlich ging es heute ja hier in Bad Krotzingen weiter. 

Heute war Verwöhntag ??. Wir hatten Eintrittskarten zur Therme und uns von Italien aus bereits zwei Anwendungen gebucht. 100 Minuten absolutes Verwöhnprogramm. Ein Träumchen. Vor- und Nachher war noch Sauna angesagt (da gibts natürlich keine Bilder zu) und dann waren wir nochmal im Roten Lamm essen um den Tag auch gelungen abzuschließen. ??‍♀️??‍♂️❤️❤️. 

Piombino (IT) – Faido (CH)

Piombino gestern

Gestern war unser letzter Tag am Meer. Irgendwie schade, gleichzeitig, auf zu neuen Ufern, in unserem Fall zurück in die Schweiz. Bevor wir das jedoch in Angriff genommen haben, waren wir noch einmal am Strand. 
Und was soll ich sagen, das Meer hat uns die Abreise etwas leichter gemacht, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. Zuerst noch echt nett, aber die Wolken und die Regenfront kamen…


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Frau also zu Mann gesagt, hmmm… wenn wir trocken bleiben wollen, dann sollten wir langsam… (oder so ähnlich, vielleicht nicht so konkret ?), Mann (großer Wetterprophet mit Wetter App), gesagt, ach das wird nichts, das zieht vorbei. Also nochmal in den Sand gelegt und weiter gelesen (Achtsam Morden von Karsten Dusse) bis Mann dann auch sagte, vielleicht sollten wir gehen… 

Noch nicht richtig bei den Rädern angekommen… die ersten Tropfen… Bis wir zurück waren, waren wir dann einmal komplett gewaschen, hatten aber trotzdem unseren Spaß, war ja warmer Regen. 

Nachdem es aufgehört hatte zu regnen und nach dem Duschen haben wir dann Karl-Friedrich für die Weiterreise fertig gemacht. 

Kisten erstmal raus, Fahrräder wieder rein, alles sicher verstauen. Ladungssicherung par excellence! 






Und wer glaubt, dass Essen beim Camping nur aus „Dosenfutter“ und Fertiggerichten besteht der irrt.

Wir stellen vor: gegrillte Hähnchenbrust, belegt mit italienischer Birne, überbacken mit Ziegenkäse. Dazu ein gemischter Salat und selbst gebackenes Brot mit Butter und Salz. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Flasche Champagner, so geht die Zeit am Meer stilvoll zu Ende. 


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Auf gehts, heute 

Nach dem Frühstück und dem Verstauen der letzten beweglichen Teile (da wird man sehr erfinderisch ??) und der Entsorgung des Grauwassers sind wir dann Richtung Faido aufgebrochen.






Von Piombino ging’s über Pisa, Massa, Carrara, Parma, Mailand, Como, Lugano nach Faido. Anbei ein paar Eindrücke…

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In Faido angekommen, dann der Schock… 16 Grad. Wir standen in kurzer Hose, Birkenstocks und T-Shirt an der Rezeption, gegenüber saßen Menschen in der Daunenjacke draußen beim Caffee ??.

Also KF geparkt, noch kurz draußen umgesehen und rein ins Warme.






Und bei 16 Grad, gibts nur eins… 

Danke Schwesterherz für diese wunderbaren Socken. ????‍♂️??‍♀️❤️❤️. Morgen gehts bei – hoffentlich – strahlendem Sonnenschein über den Gotthard. 

Piombino (IT) – Strand

Nachdem es gestern geregnet hatte (kurz aber heftig) hatten wir heute unsere Handys auf die Wetterapp eingestellt und waren uns nicht sicher, was der Tag uns bringt. Der Himmel war duster, aber wir haben der App geglaubt und sind mit den Rädern zum Strand. Schaut euch den Hinweg an… 





Am Strand angekommen war es immer noch sehr düster und gleichzeitig waren nur wenige Menschen da. 

Warme Luft, wenig Menschen, ein Verkäufer mit gekühltem Obst, tolle Wellen, Ruhe zum Lesen und Spaß… was kann man mehr wollen… 


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Und wieder bei Karl-Friedrich angekommen hatten wir dann noch diese wunderbare Stimmung. Ein toller Tag. 




Piombino (IT), mal keinen Strand


Gestern Mittwoch und heute ist das Wetter was bedeckter und regnerischer, deshalb mal was anderes als Strand.
Nach einem leckeren Frühstück, ich hatte mit dem Rad Panini aus dem nächsten Ort geholt, ging’s ab aufs Rad ein wenig die Küste erkunden…
Hier gibt es nicht nur Sandstrand sondern auch Felsen und Buchten.
Die Dichte der Fahrradwege ist in Italien echt überschaubar, also haben wir die Straße oder wann immer es ging Feldwege genommen…

Und dann ein Trail an der Steilküste vorbei…der bei echten Down Hill Spezialisten bestimmt nur ein müdes Lächeln erzeugt (gelle L.B.?).
Für uns war es spannend…

Zur Mittagspause hatten wir einen grandiosen Ausblick…

Geregnet hat es am Abend nur ein wenig, so dass wir draußen essen konnten.



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Gestern Abend hat Elke noch Brötchenteig vorbereitet. Heute gab es dann selbstgebackene Brötchen zum Frühstück.
Wir werden gleich noch was einkaufen und KF etwas umräumen, mit dem Leben in ihm stellt sich raus, welche Ordnung praktisch ist…

Bis bald ?‍♀️?‍♂️

Rom (IT) – Piombino (IT)

Nach dem Tag im Vatikanischen Museum haben wir entschieden den Aufenthalt in Rom zu verkürzen. Die Füße waren durch und der Kopf voll…
Also auf den Rabatt vom Campingplatz verzichtet und Karl-Friedrich reisefertig gemacht. „Eigentlich“ war es ein schöner, schattiger Platz…eigentlich, wenn die Moskitos nicht so heftig gewesen wären. Bei der Entsorgungsstation für das „Grauwasser“ haben sie zum letzten Mal zugeschlagen (vielleicht ein kleine Einstimmung auf Schweden?!??). Wir haben auf das Bunkern von Frischwasser verzichtet…

Also erst mal raus aus Rom und dann mit der APP „Benzinpreis-Blitz“ eine preiswerte Tankstelle gefunden, ist zu empfehlen, funktioniert sogar im Ausland ?.
Wir kennen den FKK Campingplatz in Piombino ja schon vom letzten Jahr und wissen, dass die Infrastruktur recht überschaubar ist, also haben wir auf dem Weg noch einen großen Coop gesucht und eingekauft. Ich liebe unseren großen Kühlschrank und es stört mich nicht, dass einige Geschäfte in Italien auch am Sonntag geöffnet haben.

Und dann endlich, der Mittelstreifen der Autobahn ist mit Oleander bepflanzt und wir haben in diesem Jahr das erste mal das Meer gesehen.



Wir haben BNatural erreicht, eingecheckt und uns einen Platz gesucht. Da die Fahrt mit Einkaufen und Tanken etwas länger gedauert hat, außerdem wollten auch noch viele Römer ans Meer…, bleiben wir heute auf dem Platz.
Es gibt Salat, Brot und Salami sowie Pecorino von der Fattoria…

Mal ein Blog über zwei Tage…
Heute geht es ans Meer, beim Eingang Nummer 8 (blau unterstrichen) gibt es einen offiziellen FKK Strand. Das ist für Italien schon was besonderes…
Unser Campingplatz ist (im roten Kringel) ca. 5 km mit dem Rad entfernt.
Also nach dem Frühstück die Räder aus der Garage geholt, stehen dort in einem Radfazz Träger und ab an den Strand.
Unten findet ihr ein paar (jugendfreie ?) Eindrücke…

Da wir euch in den nächsten Tagen nicht mit immer neuen Berichten „die Sonne scheint, wir sind an den Strand geradelt und haben gelesen…“ langweilen wollen machen wir noch mal ein paar Tage Pause.
Die Abo-Funktion für den Blog ist gerade von Elke eingebaut worden…probiert es doch einfach… ?‍♂️?‍♀️

Rom (IT), das vatikanische Museum

Gestern hatten wir ja Glück und durften Karten für das vatikanische Museum kaufen …“eigentlich“ wollten wir „nur“ Karten haben und ein wenig durch die Gänge schlendern. Diese Karten sind aber längst ausverkauft also haben wir in den sauren Apfen gebissen und eine deutschsprachige Führung mit gebucht. Diese Karten waren noch zu kaufen, logisch waren ja auch etwas teurer als die normalen…
Jetzt im nachhinein können wir euch nur empfehlen, gönnt euch die Führung, unsere war großartig! ????


Also wieder um 8:00 Uhr aufstehen, und das uns, im Urlaub! Um 10:00 Uhr haben wir den Happybus zur Bahn genommen. In Rom angekommen hatten wir dann Zeit, die Führung startete um 12:30 Uhr. Wir sind gemütlich zum Museum gegangen, wieder eine andere Strecke und eine andere Brücke über den Tiber, bald kennen wir sie alle…
Im Viertel vor dem Museum haben wir dann noch einen Café und was Süßes gefunden, abseits der ausgetrampelten Touristenpfade…


Also entspannt auf zum Museum, man wollte uns mal wieder Karten andrehen, wieder eine Sicherheitskontrolle, den „Green Pass“ vorzeigen und wir waren drin. Ab zum Schalter für die Führungen, die Tickets besorgen und einen Gutschein für die Kopfhörer. In einer relativ kleinen Gruppe ging es dann los, ab ins Museum und dem Guide hinterher, zwischen den anderen Besuchern. Er fand für uns eine ruhige Ecke um uns zu begrüßen und uns die Sixtinische Kapelle zu erklären.

Begonnen hat er damit, dass wir ja wüssten, dass die Führung ca. drei Stunden dauern würde.
Wir schauten uns an, nach dem Motto „er macht Witze“ wir dachten so ne Stunde und dann was essen und noch was von Rom sehen?!?
Um es vorweg zu nehmen, es waren drei wunderbare, interessante, kurzweilige, spannende…Stunden…
da in der Sixtinischen Kapelle das Sprechen nicht erlaubt, erwünscht ist, gab es die Erklärungen vorab, sehr interessant…zu den Interpretationen, den Künstlern und dem Konklave.




Die Führung ging dann weiter über die Dächer und Höfe, wo ist die Kapelle eigentlich im Vatikan? Was ist unter dem Hof (das Geheim-Archiv?) , was ist das für eine Kugel?….

Und dann weiter durch (einen Teil) der Ausstellungen des Museums. Einige Bereiche haben wir nicht gesehen, es ist einfach zu viel…das braucht noch einen weiteren Urlaub…
Es gibt Räume mit Statuen, auch sehr berühmte, mit Statuen von Tieren und aus aller Herren Länder z.b. aus Ägyten (vor der Ägyptischen Ausstellung)


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Dann ging es durch Säle und Flure (mal eben 114 Meter lang ?) welche verschiedene Päpste gestalten ließen.
Mit Gemälden über die Kunst, und die Anerkennung der Photography durch Leo den XIII.
Oder mit riesigen 500 Jahre alten Wandteppichen welche optische Täuschungen eingearbeitet haben. Schaut mal, Jesus schaut einen immer an…
Aber auch mit dem Landkarten Italiens, Venedig in 3D vor ein paar Hundert Jahren…

114 Meter Flur
114 Meter Flur

Mit monochromen Hintergrund
Mit monochromen Hintergrund

Die Photography
Die Photography

Große Wandteppiche
Große Wandteppiche

Er schaut
Er schaut

Er schaut immer noch
Er schaut immer noch

Italien
Italien

Pinnadeln vor ein paar Jahrhunderten…
Pinnadeln vor ein paar Jahrhunderten…

3D
3D


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Wir näherten uns der Kapelle und vorher haben wir uns den Werken des Raffael gewidmet.
Allein hier hätte der Guide Stunden interessant erklären können…

Und jetzt die Kapelle?
Nö, erst noch was moderne Kunst…und was hier alles Ausgestellt ist…
Hier nur eine kleine Auswahl…


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Jetzt aber…
Es war recht voll, wobei zu „normalen Zeiten“ steht man sich hier wohl fast auf den Füßen. Photos haben wir nicht, ist hier verboten. Aber auch ohne, dass Menschen ihre Handys zücken war es für das Personal schwierig eine andächtige Stimmung zu gewährleisten.
Das Bild rechts ist ein Photo eines Konklaves…




Nach der Kapelle war die Führung zu Ende. Wir hätten noch länger im Museum bleiben können, gleichzeitig wäre es dem Erlebten und den anderen Ausstellungen nicht gerecht geworden, wir hatten einen leeren Magen und waren voll von Eindrücken…
Wir sind dann Richtung Ausgang und haben das Museum verlassen.
Es gibt noch eine Führung eine Stunde vor der eigentlichen Öffnungszeit, die muss man sehr früh vorbuchen. Könnte aber ein anderes Erlebnis sein…

Wir sind dann über den Petersplatz zu „unserer“ Trattoria, haben eine Pizza verdrückt und das Leben genossen.
Danach haben wir uns langsam auf den Weg zur U-Bahn gemacht und sind nach Flaminio gefahren. Dort hat uns nach dem Einkaufen der Regen erwischt, wobei Regen? Ne nur drei Tropfen….
Dann über Prima Porta wieder zurück zu KF…

Rom (IT)

Ein unglaublicher Tag, über 20.000 Schritte und 700 Stufen in die Kuppel des Petersdoms. Wir sind beide platt, das Hirn ist voll von Eindrücken, die verarbeitet werden wollen. 

Unglaublich, riesig, phantastisch, beeindruckend, gigantisch, wertvoll, historisch, vielfältig… und bestimmt noch viel mehr ist Rom. 

Der Shuttlebus von Happy Camping hat uns (und noch ein paar andere Camper) zur Bahnstation Prima Porta gebracht (trostlose Gegend) von wo wir dann mit dem Zug nach Flaminio gefahren sind.


In Flaminio angekommen haben wir uns zu Fuß zum Petersdom aufgemacht (waren extra ordentlich angezogen, also lange Hose und Schultern bedeckt – in Würde geschwitzt). Anbei ein paar Eindrücke vom Weg…

Am Vatikan, bzw. auf dem Petersplatz angekommen waren wir schon beeindruckt ob dessen Größe. Den vielen Ticketverkäufern ausweichend haben wir uns in die Schlange der Wartenden eingereiht. Die meisten der wartenden Menschen hatten in der Tat schon etwas von COVID gehört und haben sich an die Abstände gehalten, aber ein paar unverbesserliche gibt es ja immer… Denen muss man klar gegenübertreten und zeigen, was man davon hält. 

Nochmal kurz zur Kleiderordnung. Irgendwie waren wir – mit ein paar wenigen anderen, die, die sich an die Vorgaben gehalten haben. Alle anderen durften aber auch rein. Wir haben uns dann relativ flott in die Warteschlange eingereiht, bei der es um die Eintrittskarten zur Kuppel ging. Für 8,- Euro alle Treppenstufen hoch, für 10,- durfte man die ersten 250 Stufen per Aufzug bewältigen. Ob meines Knies haben wir uns für diese Art entschieden. Oben angekommen waren wir quasi direkt über dem Hauptschiff und konnten von dort nach unten schauen. Ganz schön hoch. 



Nach dem ersten Schock (nein, ich habe keine Höhenangst, ich nicht!) ging es dann weitere 350 Stufen aufs die Aussichtsplattform, durchaus herausfordernd für Knie und Kopf. Oben angekommen bot sich allerdings ein wunderschöner Blick über Rom.


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So schön es dort oben ja auch war, irgendwann muss es wieder abwärts gehen… phuuu…




Aus der Kuppel zurück konnten wir noch auf dem Dach des Petersdoms herum wandeln und haben natürlich auch von dort ein paar Fotos gemacht. 

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Vom Dach des Petersdoms ging es dann in den Dom selbst. Gigantisch. Zum einen die Größe, zum anderen die unglaubliche Fingerfertigkeit mit der die irrsten Skulpturen erschaffen wurden. Nicht, dass uns das tatsächlich gefallen hat, gleichzeitig verbeugen wir uns vor dieser Handwerkskunst. Bilder können das schlecht wiedergeben, daher nur ein paar. 





Was uns am meisten überrascht hat war, dass wir doch etliches an Zeit dem Vatikan gespendet hatten. Bewacht von der Schweitzer Garde haben wir dann auch noch die Postkarte aus der Poststelle des Vatikan an meine Mama gesendet. Und… wir konnten noch Eintrittskarten für die Führung zum vatikanischen Museum ergattern ??. Und dann war die drängende Frage was essen? Auf dem Weg weg vom Touristenstrom haben wir noch den Hinweis bekommen, dass Menschen auch in den Vatikan gelangen, wenn sie den Gardisten am Dom in deutsch oder auch holländisch ansprechen und um Einlass zum Campo Santo Teutonico bitten. Der Campo ist italienisches Staatsgebiet, der Zugang jedoch erfolgt durch vatikanisches Gelände. Als auf zum Gardisten, gefragt, wären auch hingekommen, aber die Öffnungszeiten waren schon vorbei. Freundlich bedankt und erneut die Frage nach, was essen wir gestellt.

Erstmal vom direkten Einzug des Vatikans weg, an einer sehr belebten Straße ein wunderbares kleines Ristorante gefunden (nur Italienerinnen und Italiener) und lecker die drei Gänge verknuspert. 


Nach dem Essen wollten die Füße so gar nicht mehr, aber wir mussten ja irgendwie wieder zur Bahnstation. Also aufgemacht, nochmal über den Petersplatz, an anderen netten Plätzen (u.a. die Piazza Navona) vorbei, über die Altstadt zur spanischen Treppe und dann zur Bahn. Entweder waren wir zu müde, oder die Spanische Treppe ist halt einfach nur eine Treppe… uns hat sie jedenfalls nicht beeindruckt….




Etwas zu früh am Bahnhof angekommen haben wir noch Wurst und Brot eingekauft, die müden Füße ruhen lassen und waren dann gegen 20:00 Uhr müde, erschöpft und glücklich nach 20.002 Schritten und 700 Treppenstufen wieder bei Karl-Friedrich zurück. ????‍♂️??‍♀️

Siena (IT) – Rom (IT)

Ein kurzer Beitrag ?. Heute ging’s von Siena nach Rom. Genauer gesagt in einen Vorort von Rom – Prima Porta, denn dort ist unser Platz für die nächsten drei Tage. Also angemeldet, Platz gesucht, KF geparkt und in Waage gebracht und das Wetter genossen. 
Wir haben dann versucht über die Seite des Vatikans an Tickets für das Museum und die Sixtinische Kapelle zu kommen. Hmmm… scheinbar sind wir als Heiden, zumindest aber als nicht Katholiken irgendwo gekennzeichnet. Der Vatikan will uns keine Tickets online verkaufen. 4 Versuche und immer scheitert es im letzten Vorgang und die Seite ist nicht mehr zu erreichen. Könnte daran liegen, dass sie a) von 2015 ist und b) der Vatikan selbst schreibt, dass es zu Störungen kommen kann. Wir werden es nun Vorort versuchen. 

Happy Camping hat einen kleinen Pool und das Wetter war so schön, dass wir beschlossen den Pool zu testen. Also rein in die Badesachen, Handtücher und Schlüssel und los. Am Pool angekommen waren wir die einzigen… wie schön. Aber… Rechnung ohne Wirt gemacht. Die Coronaregel besagen, dass wir zwar schwimmen dürfen, aber nur mit Badekappe. Badekappe!!!!! Das letzte Mal im letzten Jahrtausend getragen… natürlich konnten wir in der Bar am Pool eine, bzw. zwei kaufen. Uiiii, schon irgendwie dämlich mit dem Ding… aber schaut selbst… ??. 

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